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Springer steigt beim US-Nachrichtenportal OZY ein

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Springer investiert weiter in Journalismus. Diesmal sogar im Silicon Valley. Die Berliner steigen als Frühphaseninvestor beim Online-Magazin OZY ein. Springer bezeichnet die Web-Plattform, die sich überwiegend politischen und kulturellen Themen widmet als "gutes Beispiel für die Neuentdeckung von Qualitätsjournalismus im Silicon Valley".

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„Technisch und gestalterisch auf dem neuesten Stand, spricht das Digitalmagazin auf intelligente und kreative Weise ein globales Publikum an“, erklärt Anton Waitz, der sich seit Januar 2014 für Axel Springer um die Seed-Investitionen in den USA kümmert. „Wir freuen uns, dass wir in der frühen Startphase dabei sind und erhoffen uns als digitaler Verlag neue Impulse.“

Neben den Berliner engagierten sich bereits auch das Emerson Collective und die Google-Manager Vivi Nevo und David Drummond bei dem Journalismus-Neuling.

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OZY ist erst seit September 2013 online. Hinter dem Portal stehen die erfahrenen Journalisten und Gründer Carlos Watson und Samir Rao. Bereits heute verfügt die Redaktion neben dem Unternehmenssitz im kalifornischen Mountain View auch über eigene Büros in New York und Washington D.C. „Mit Axel Springer gewinnen wir einen Partner mit umfassenden digitalen verlegerischen Kenntnissen“, sagt Watson. „Axel Springer glaubt, wie auch alle anderen Investoren und Partner, dass OZY die Nachrichten durch einen frischen und anderen Ansatz bereichert.“

Watson gehört zu den spannendsten US-Medienprofis. Denn der Mitvierziger arbeitet zwar schon länger als Journalist (unter anderem viel für das Fernsehen), war aber auch schon zwei Jahre als Berater bei McKinsey tätig. Heißt: Der Amerikaner kennt beide Seiten. Den Redaktionsalltag und die Unternehmer-Perspektive.

Für Springer ist das Portal nicht das erste US-Investment. Schon länger ist der Verlag auch bei AirBnB und der Fotocommunity Pixlee beteiligt. OZY ist allerdings das erste echte journalistische Startup, in das die Berliner ihr Geld stecken. Damit bewegt sich Waitz ganz in dem von CEO Mathias Döpfner vorgegebenen Strategie-Korridor. Immerhin will der Vorstandsvorsitzende auch weiterhin mit Qualitätsjournalismus erfolgreich sein.

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