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RTL will das soziale Netzwerk Werkenntwen loswerden

RTL Interactive führt bereits Gespräche mit potenziellen Investoren für Werkenntwen.
RTL Interactive führt bereits Gespräche mit potenziellen Investoren für Werkenntwen.

Trotz aller Bemühungen von RTL Interactive, das soziale Netzwerk Werkenntwen in einer Nische zu platzieren, ist der Konkurrenzdruck durch Facebook zu hoch. RTL trennt sich Mitte 2014 von seiner Tochter. Technisch und funktional sei das Portal einwandfrei, doch der Traffic sinkt stetig: laut IVW von rund 19 Millionen Visits im Oktober auf knapp 11 Millionen im Februar.

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Im vergangenen Herbst hatte RTL Interactive versucht, das soziale Netzwerk Werkenntwen in einer Nische zu platzieren: mit dem Werbespruch „Heimat im Netz“ sollten ältere Menschen angesprochen werden, die eher in ländlichen Gebieten wohnen. Mitte 2014 will RTL nun den Betrieb des sozialen Netzwerks einstellen. Derzeit wird mit potenziellen Investoren verhandelt. „Wir wollen weiter nachhaltig profitabel arbeiten – auf Basis der Reichweite und der umkämpften Display-Vermarktung mussten wir die Entscheidung treffen, Werkenntwen nicht weiter zu betreiben“, sagt Matthias Büchs, Geschäftsführer Werkenntwen und Bereichsleiter Online und Mobile bei RTL Interactive, gegenüber W&V

Büchs sieht bei Netzwerken einen Winner-takes-it-all-Effekt. Weder die Nischenplatzierung noch die starke Marke RTL kamen gegen Marktführer  Facebook an. Nichts sei unversucht gelassen worden, auch die Ausstrahlung von TV-Spots hätte nicht zur Rettung des Portals beitragen können. RTL verfolge mittlerweile andere Ziele: insbesondere den Ausbau von digitalen Bewegtbildangeboten.

Gegenüber MEEDIA bestätigte RTL Interactive die geplante Trennung von Wertkenntwen. Zu Details hat sich der Sender bisher allerdings nicht geäußert.

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