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Zeitungs-Tarifrunde: „Machte keinen Sinn, weiter zu verhandeln“

Verhandelte erst kürzlich gemeinsam mit der dju ein neues Tarifwerk mit dem BDZV: Kajo Döhring.
Verhandelte erst kürzlich gemeinsam mit der dju ein neues Tarifwerk mit dem BDZV: Kajo Döhring.

Die neunte Tarifrunde für Journalisten an Tageszeitungen wurde am Mittwoch ohne Ergebnis beendet. "In dieser Situation machte es keinen Sinn, weiter zu verhandeln", teilte Kajo Döhring, der Verhandlungsführer des DJV, mit. Es sei nicht gelungen, einen Konsens über wichtige strukturelle Fragen zu erzielen, so der Verlegerverband BDZV.

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Das Angebot der Verleger: zwei Mal zwei Prozent Lohnerhöhung innerhalb der kommenden 30 Monate. Gleichzeitig geht es dem BDZV um strukturelle Anpassungen. So sollen Redakteure bei Verlagen in strukturschwachen Regionen beispielsweise nicht mehr in vollem Maße an Gehalts- und Honorarerhöhungen beteiligt werden. Im Gespräch sind auch leistungsbezogene Gehaltskomponenten.

Die Gewerkschaften DJV und dju/Verdi sehen jedoch unter dem Strich „selbst bei niedriger Teuerungsrate…ein Minus im Jahreseinkommen“. Umgekehrt sagen die Verleger von sich, „an den Rand des wirtschaftlich Vertretbaren“ gegangen zu sein. Nach der achten Runde war die Rede von einer vorsichtigen „Annäherung“.

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Der DJV will sich am 7. April mit „möglichen Streikmaßnahmen“ beschäftigen. Gescheitert seien die Verhandlungen noch nicht, so die Arbeitnehmervertreter. Einen neuen Termin für eine zehnte Runde gibt es aber auch nicht.

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