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Star-Architekt Koolhaas gewinnt Architektenwettbewerb von Springer

Axel Springer SE: 2. Preisgerichtssitzung, Architektenwettbewerb                             OMA: Rem Koolhaas                                                                                                        Copyright: Christian Kielmann, www.herr-kielmann.de,
Mail: kielmann@web.de , Phone: +491704857125
Axel Springer SE: 2. Preisgerichtssitzung, Architektenwettbewerb OMA: Rem Koolhaas Copyright: Christian Kielmann, www.herr-kielmann.de, Mail: kielmann@web.de , Phone: +491704857125

18 deutsche und internationale Architekturbüros hatten an dem im Mai 2013 ausgelobten Wettbewerb zur Gestaltung neuer Axel-Springer-Räumlichkeiten in Berlin teilgenommen, drei standen im Dezember in der Endrunde. Jetzt ist die endgültige Entscheidung gefallen: für den Entwurf des Architekten und Harvard-Professors Rem Koolhaas.

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Die Jury aus Fachexperten, Vertretern der Stadt Berlin und des Unternehmens Axel Springer sprach sich einstimmig für den holländischen Architekten aus. Das Architekturbüro  „Office for Metropolitan Architecture“ (OMA), das Koolhaas mitbegründet hatte, soll in weiterer Abstimmung mit dem Bauherrn und den zuständigen Behörden die Details eines genehmigungsfähigen Entwurfs erarbeiten. OMA „hat den konzeptionell und ästhetisch radikalsten Entwurf vorgelegt“, so Springer-Chef Mathias Döpfner. „Die grundlegende Innovation von Arbeitsräumen wird die kulturelle Transformation zum digitalen Verlag unterstützen.“

Aufgabe war es, ein Konzept für zusätzliche Räumlichkeiten für die wachsenden Unternehmensbereiche von Axel Springer, darunter vor allem die digitalen Angebote, zu erarbeiten. Springer will damit neue Standards in Atmosphäre, Nutzungsmöglichkeiten und Raumgestaltung für eine moderne Arbeitsumgebung setzen. Im Dezember 2013 waren die Entwürfe der drei Architektenbüros Bjarke Ingels Group, Buro Ole Scheeren und OMA in die engere Auswahl gekommen. Seither wurde auf grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit und Umsetzbarkeit des geplanten Neubaus geprüft.

Rem Kohlhaas plant ein mehr als 30 Meter hohes Atrium, das sich zum bestehenden Axel-Springer-Haus hin öffnet. Miteinander verbundene Terrassen und eine öffentliche Arbeitsfläche sollen eine Umgebung für Einzel- und Gruppenarbeit schaffen. OMA mit Niederlassungen in Rotterdam, New York, Peking, Hong Kong und Doha hat unter anderem die „Seattle Central Library“, die „Casa de Musical“ in Porto und die Botschaft der Niederlande in Berlin entworfen. Koolhaas gewann 2000 den Pritzker-Architektur-Preis.

Hier der Gewinnerentwurf aus verschiedenen Perspektiven:

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