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Mittwochs-Quoten: Versöhnliches Ende für „The Biggest Loser“

„The Biggest Loser“
"The Biggest Loser"

Die Sat.1-Abnehm-Soap "The Biggest Loser", die in der aktuellen Staffel meist schwache Quoten erreicht hatte, lief am Mittwoch immerhin mit dem Finale erfolgreich: 1,59 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die 3 Stunden - ein guter Marktanteil von 14,1%. Die Tagessiege holte sich bei Jung und Alt aber die Champions League im ZDF.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. „The Biggest Loser“: Flop trotz erfolgreichem Finale

Die guten 14,1% für das Finale der neuesten „The Biggest Loser“-Staffel können nicht darüber hinweg täuschen, dass die Abnehm-Soap in diesem Jahr kein großer Hit war. Nur in den beiden letzten Wochen gab es Marktanteile von mehr als 10%, im Durchschnitt blieb die Sendung bei 8,9% im jungen Publikum und bei ganzen 6,4% im Gesamtpublikum hängen. Zahlen, die für eine eigenproduzierte Prime-Time-Show eindeutig zu gering sind. Ob es 2015 also in dieser Form noch eine weitere „The Biggest Loser“-Staffel geben wird, ist trotz der guten Final-Quoten fraglich.

2. Ordentlicher „Bachelor“-Nachklapp, „Grey’s Anatomy“ bleibt blass

Die beiden anderen großen Privatsender landeten mit ihren Prime-Time-Programmen knapp unter,. bzw. knapp über ihren Normalwerten. Positiv sah es für RTL aus, das eine Woche nach dem „Bachelor“-Finale noch „Die 10 pikantesten Bachelor-Momente“ und „Der Bachelor – Nach der letzten Rose“ zeigte. „Die 10“ sahen um 20.15 Uhr 1,91 Mio. 14- bis 49-Jährige, das „Bachelor“-Special danach 1,92 Mio., die Marktanteile lagen bei ordentlichen 15,6% und 15,0%. Unter seinen Normalwerten blieb hingegen ProSieben mit der Serie „Grey’s Anatomy“: 1,37 Mio. und 1,38 Mio. junge Menschen entsprachen nur blassen 11,2% und 10,9%.

3. Champions League siegt bei Jung und Alt

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Zwischendurch war es sogar noch ein bisschen spannend, doch am Ende setzte sich Borussia Dortmund gegen Zenit St. Petersburg durch. 7,22 Mio. Fans sahen das Champions-League-Achtelfinale im ZDF – ein Marktanteil von 23,3% und der klare Tagessieg im Gesamtpublikum. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der Fußball: mit 2,21 Mio. Zuschauern und 18,0%. Damit war Dortmund auch wesentlich erfolgreicher als Leverkusen eine Woche zuvor: Deren fast bedeutungsloses Spiel in Paris sahen im ZDF nur 4,58 Mio. Menschen. Vor die Privatsender schob sich am Mittwoch im Gesamtpublikum übrigens auch noch Das Erste: „Meine Tochter und der Millionär“ sahen dort 3,56 Mio. Leute – 10,8%.

4. RTL II floppt mit „Praxis Extrem“ und „Transgender“

In der zweiten Privat-TV-Liga war die Vox-Serie „Rizzoli & Isles“ mit 2,07 Mio. Gesamt-Zuschauern und 900.000 14- bis 49-Jährigen das meistgesehene Prime-Time-Programm. Der Marktanteil von 7,3% im jungen Publikum ist allerdings ein allenfalls mittelmäßiger. „Major Crimes“ erzielte danach mit 670.000 14- bis 49-Jährigen nur 5,3%. Noch mieser lief der Abend für RTL II: Die Doku-Soaps „Praxis Extrem“ und „Transgender“ blieben mit jeweils nur 490.000 14- bis 49-Jährigen bei miesen Marktanteilen von 4,0% und 3,8% hängen. Zufriedener kann kabel eins sein: mit 800.000 und 6,4% für „Sechs Tage, sieben Nächte“.

5. „Nockherberg“ bringt Bayerischem Fernsehen Traumquoten und Platz 15

Zu den beiden großen Erfolgen des Bayerischen Fernsehens gehört in jedem Jahr neben der „Fastnacht in Franken“ auch die Starkbierprobe „Auf dem Nockherberg“. Diesmal sahen 2,77 Mio. Leute ab 19 Uhr zu – ein grandioser Marktanteil von 9,2% und Platz 15 der Tages-Charts. Der BR musste sich damit nur der direkten Konkurrenz von ARD, ZDF und RTL geschlagen geben. Nur zweimal sahen in den letzten zehn Jahren noch mehr Leute den „Nockherberg“: 2004 und 2012.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stellle.

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