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Linke wollen Auto von B.Z.-Kolumnist Schupelius abgefackelt haben

B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius
B.Z.-Kolumnist Gunnar Schupelius

Gunnar Schupelius schreibt in Springers Berliner Boulevardzeitung B.Z. die Kolumne “Mein Ärger – der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius”. In der Nacht zum Montag wurde Schupelius’ Auto in Berlin angezündet. Nun haben sich linke Extremisten im Internet zu der Tat bekannt. Sie bezeichnen den Vorfall als “militante Verwarnung”.

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Schupelius hat sich mit seiner stets im spitzen Ton des aufgeregten Spießbürgers abgefassten Kolumne schon viele Kritiker auf den Plan gerufen. Nun wollten militante Schupelius-Feinde es offenbar nicht bei Worten belassen. “In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde das Fahrzeug von Gunnar Schupelius mit ein wenig Benzin und einem einfachem Zeitzünder abgefackelt. Schupelius ist der Hauskolumnist der B.Z. Er ist eine der führenden Figuren der rassistischen Pressekampagne, die zur Zeit von einigen Berliner Zeitungen, maßgeblich aus dem Hause Springer geführt wird.” So steht es in einer Art Bekennerschreiben auf der Website linksunten.indymedia.org.

Die anonymen Verfasser des Bekennerschreibens nutzten die Plattform Indymedia, die auch als Sammelbecken für linksextreme Gruppen eingestuft wird, für ihre Veröffentlichung. Die Seite versteht sich Projekt einer “Gegenöffentlichkeit”. Einen Beweis dafür, dass das Fahrzeug tatsächlich von den Verfassern des Bekennerschreibens angezündet wurde, gibt es freilich nicht. Es könnte sich auch im Trittbrettfahrer handeln. Die B.Z. berichtete selbst knapp über eine Reihe von Anschlägen auf Autos in der Nacht auf Montag und erwähnte, dass auch Schupelius‘ Auto angezündet wurde. Der Tagesspiegel griff die Geschichte dann auf.

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Wo Journalisten nicht nur mit Worten kritisiert, sondern mit Taten bedroht werden, hört die freie Meinungsäußerung auf und fängt die gezielte kriminelle Attacke auf die Pressefreiheit an.

 

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