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Super Illu-Chef Schneider übernimmt auch den Guten Rat

Lässt Spitzenpolitiker regelmäßig schreiben: Super Illu-Chef Robert Schneider, im Nebenjob auch Blattmacher bei Guter Rat
Lässt Spitzenpolitiker regelmäßig schreiben: Super Illu-Chef Robert Schneider, im Nebenjob auch Blattmacher bei Guter Rat

Seinen Lesern verrät der Gute Rat stets die neuesten Spartipps: Diesmal könnte das Magazin in eigener Sache etwas das Budget entlasten. So hört Chefredakteur Werner Zedler auf. Seinen Job übernimmt Robert Schneider, zusätzlich zu seiner Aufgabe als Blattmacher der Super Illu.

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Insgesamt 15 Jahre führte Zedler den Guten Rat. Für den 62-Jährigen sei es jetzt aber an der Zeit, „das Leben etwas entspannter anzugehen.“ Die Entscheidung den Job als Chefredakteur an den Nagel zu hängen, sei eine „sehr persönliche gewesen“.

Das Verbrauchermagazin hat allerdings seit einiger Zeit mit erheblichen Auflagenverlusten zu kämpfen. Im vierten Quartal kam der Gute Rat auf einen Gesamtverkauf von 193.242 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 12,9 Prozent. Vor allem im Einzelverkauf ging es steil bergab, um 28,9 Prozent. Innerhalb der vergangenen fünf Jahr gingen am Kiosk sogar 52,6 Prozent verloren.

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„Mit Werner Zedler verabschiedet sich nicht nur ein sehr erfolgreicher Chefredakteur, sondern auch eine Persönlichkeit, die den Ratgeberjournalismus in Deutschland entscheidend geprägt hat“, kommentiert Burda-Vorstand Philipp Welte. „Ich freue mich allerdings auch, dass wir mit Robert Schneider den idealen Nachfolger in den eigenen Reihen gefunden haben.“

Schneider übernahm 2011 die Chefredaktion der SuperIllu. Zuvor war der 38-Jährige stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag.

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