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Neue Osnabrücker Zeitung bekommt neue Dachmarke: „NOZ Medien“

Die NOZ-Geschäftsführer Laurence Mehl (links) und Christoph Niemöller.
Die NOZ-Geschäftsführer Laurence Mehl (links) und Christoph Niemöller.

Erst "Neue OZ - das Medienhaus", jetzt "NOZ Medien": die Neue Osnabrücker Zeitung im Verband der Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen wechselt den Namen ihrer Dachmarke. Damit soll die Verlags-Strategie ausgedrückt werden: die Entwicklung vom traditionellen Zeitungsverlag zu einem breit aufgestellten Medienunternehmen. Strukturell bleibt freilich alles beim Alten.

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Das Kerngeschäft sehen die beiden NOZ-Geschäftsführer Laurence Mehl und Christoph Niemöller nach wie vor in den journalistischen Produkten: Neben der Tageszeitung Neue Osnabrücker Zeitung erscheinen die sieben Regionalzeitungen Meller Kreisblatt, Wittlager Kreisblatt, Bramscher Nachrichten, Bersenbrücker Kreisblatt, Lingener Tagespost, Meppener Tagespost und Ems-Zeitung in dem Verlag – sie alle übernehmen den Mantel des Mutterblatts. Weitere Publikationen innerhalb der Dachmarke sind die Anzeigenblätter Osnabrücker Nachrichten und Emsland-Kurier, die regionale Wirtschaftszeitung Die Wirtschaft, die Special-Interest-Zeitschriften Rad & Tour und Premium & Style sowie die digitalen Angebote – das Onlineportal der NOZ sowie regionale TV- und Rundfunk-Sender.

Neben der Medien-Gruppe gehören zu den Geschäftsfeldern der Dachmarke „NOZ Medien“ vier weitere Gruppen, die unter anderem Dienstleistungen wie Kommunikationsberatungen anbieten. „Unsere Geschäftsfelder haben sich in den letzten Jahren dynamisch weiterentwickelt“, so die Geschäftsführer Mehl und Niemöller. „Neue Unternehmen, Marken und Produkte sind hinzugekommen.“ Die neue Dachmarke soll „diese Entwicklung“ dokumentieren. Der Einführung seien Befragungen von Werbekunden und Lesern voraus gegangen. „Wir haben die gesamte Markenarchitektur des Hauses auf den Prüfstand gestellt“, sagt Marketingchef Guido Hartstang. Alle Aktivitäten sollen von der Bekanntheit der Tageszeitung profitieren. Strategisches Ziel: sich bis 2016 zu Deutschlands erfolgreichstem regionalen Medienunternehmen entwickeln.

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Der Verlag ist in Familienbesitz der Gründerfamilien Fromm und Meinders & Elstermann. Derzeit werden mehr als 950 Mitarbeiter beschäftigt, rund 100 davon in Redaktionen. Die Neue Osnabrücker Zeitung erscheint nach Verlagsangaben mit 160.000 Exemplaren und erreicht ungefähr 405.000 Lesern im niedersächsischen Verbreitungsgebiet.

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