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Nielsen: Brutto-Werbemarkt auch im Februar über Vorjahr

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Auch im Februar haben die deutschen Medien brutto mehr Geld mit Anzeigen und Werbespots eingenommen als 2013. Umsatztreiber war dabei erneut das Fernsehen, doch auch das Internet und die Publikumszeitschriften lagen über dem Vorjahresmonat.

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3,79 Mrd. Euro sammelten die von Nielsen erfassten Medien im Januar und Februar brutto mit Werbung ein – 3,2% mehr als 2013. Am deutlichsten über dem Vergleichsmonaten 2013 liegt dabei das Fernsehen, das sich von 1,55 Mrd. um 6,9% auf 1,65 Mrd. steigerte. Prozentual gesehen wuchs die Mobile-Werbung noch deutlicher – bleibt mit 16,37 Mio. Euro allerdings auf einem noch sehr zarten Niveau.

Spannend: Auch die Publikumszeitschriften liegen über Vorjahr, wuchsen von 497,57 Mio. Euro um immerhin 2,5% auf 509,79 Mio. Euro. Unter 2013 bleiben hingegen die Zeitungen, die Fachzeitschriften, Kino, Radio und Out-Of-Home-Werbung.

Mediengruppe Februar
TEUR
2014
Kum.* TEUR
2013
Kum.* TEUR
2014
Kum.*
Anteile In %
2014
2013
+/- %
ABOVE-THE-LINE-MEDIEN 1.954.558 3.791.576 3.672.259 100,0 3,2
FACHZEITSCHRIFTEN 31.396 64.284 64.626 1,6 -0,5
FERNSEHEN 912.454 1.652.202 1.545.663 46,7 6,9
KINO 6.868 12.334 13.531 0,4 -8,8
OUT OF HOME 102.249 190.393 190.948 5,2 -0,3
PUBLIKUMSZEITSCHRIFTEN 232.165 509.786 497.565 11,9 2,5
RADIO 115.221 239.932 241.932 5,9 -0,8
ZEITUNGEN 327.792 678.668 695.813 16,8 -2,5
INTERNET 218.375 427.605 409.871 11,2 4,3
MOBILE 8.039 16.371 12.310 0,4 33,0
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* kum. = kumuliert, Daten addiert von Januar bis aktueller Monat des angegebenen Jahres [Quelle/Tabelle: Nielsen]

Auch im Einzelmonat Februar wuchs das Fernsehen von 850 Mio. auf 912 Mio. Euro am deutlichsten. Nach oben ging es zudem für die Online-Medien (von 217 auf 226 Mio.), für die Out-of-Home-Werbung (von 101 auf 102 Mio.) und die Publikumszeitschriften (von 231 auf 232 Mio.).

Wie immer muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es sich bei den Nielsen-Zahlen um Brutto-Umsätze handelt. Eventuelle Rabatte, Freispots, Austauschgeschäfte und Eigenanzeigen werden in diesen Zahlen nicht als solche, sondern als komplett nach Preisliste bezahlte Werbung gewertet. Über tatsächliche Umsätze geben die Nielsen-Zahlen also keine Auskunft. Ein wichtiges Indiz für die Entwicklung der einzelnen Medienbranchen und des Werbedrucks sind sie dennoch.

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