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Hubert Burda Media steigt bei „Lillifee“-Verlag Blue Ocean ein

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Hubert Burda Media übernimmt 50,1 Prozent am Stuttgarter Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean. Die Burdas sehen in dem Markt Zukunftschancen, weil sich die Magazine vor allem über Vertriebserlöse finanzieren und nicht über Werbung. Die Gefahr indes: Die Beliebtheit von Heften kann sehr kurzlebig sein.

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Die „Prinzessin Lillifee“ ist eine der Hauptumsatzbringerinnen von Blue Ocean. Die verkaufte Auflage der Zeitschrift liegt bei über 100.000 Exemplaren im Monat. Der Verlag wurde erst 2005 gegründet. Mittlerweile erscheinen 38 Zeitschriften regelmäßig, darunter auch Filly, Löwenzahn, Was ist was und Frag doch mal die Maus. Der Umsatz liegt nach eigenen Angaben bei rund 30 Millionen Euro. Der Stuttgarter Verlag beschäftigt 75 Mitarbeiter. Mitgründerin Sigrun Kaiser bleibt Vorstandsvorsitzende des als AG geführten Unternehmens, Mitgründer Christian Neuber Aufsichtsratsvorsitzender. Das Kartellamt muss der Übernahme der Mehrheit noch zustimmen.

Burda-Vorstand Philipp Welte schätzt an Blue Ocean vor allem, dass der Verlag „hoch innovativ und hoch profitabel“ sei. Gemeinsam wollen die Medienunternehmen nun Synergien auf dem deutschen Markt erschließen und digitale Geschäftsmodelle ausbaldowern. Der Kindermedienmarkt ist freilich kein Selbstgänger. Hauptkonkurrent von Blue Ocean ist Egmont Ehapa – wo Christian Neuber früher mal tätig war. In Stuttgart wie in Berlin weiß man, wie schnell sich die Vorlieben von Kindern und Jugendlichen drehen können, wenn es um Zeitschriften geht. Trends kommen, Trends gehen, und das innerhalb kurzer Zeit. „Lillifee“ ist dabei eine sehr langlebige Kindermarke – das entsprechende Magazin erscheint bereits seit 2006.

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