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Harald Schmidt: seine besten Medien-Sprüche

Harald Schmidt
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"Der Frühling ist da! Wissen Sie, was für mich das Schönste ist am Frühling? Übermorgen hab ich frei!". Harald Schmidt nimmt Abschied von seiner Late-Night-Show. Wir haben noch einmal die besten Sprüche der vergangenen Monate - mit einem gewissen Medienbezug - zusammengestellt.

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„Hoeneß hat einen tollen Satz gesagt: ‚Ich habe diesen Fehler als Privatmann gemacht, nicht als Präsident.‘ Wenn Christian Wulff dieser Satz bloß damals eingefallen wäre!“

Schmidt zum Fall Gurlitt, als der Focus zum ersten Mal darüber berichtet hatte: „1.500 Kunstwerke in angeblich zugemüllter Wohnung in München gefunden – Tolle Bilder zwischen alten, kaputten Lebensmitteln kannte ich bisher nur als ‚Vernissage‘.“

Zum Thema Halloween: „Wir feiern heute Nacht ein urdeutsches Fest: Halloween! Gruselige Hexen, halb verweste Zombies, oder wie man bei RTL sagt: ‚Bauer sucht Frau‘.“

Schmidt über „GNTM“ und Models im Allgemeinen: „Es heißt dann bei einer Castingshow für dicke Models auch nicht mehr ‚Für dich habe ich heute leider kein Foto!’, sondern: ’Du hast heute leider nicht mehr aufs Foto gepasst‘.“

Passend dazu zur Entlassung der alten Bundesregierung: „Zu Rösler sagte Bundespräsident Gauck: ‚Philipp, für dich habe ich heute leider kein Foto‘.“

Die Heidi-Klum-Show scheint der Moderator ganz besonders lieb zu haben: „Heute ist Welttag der Ernährung. Ernährung, oder wie wir bei ‚Germany’s Next Topmodel‘ sagen: Das Leben der Anderen.“

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Aber auch Gottschalk und Jauch bekamen natürlich ihr Fett weg. „Es gibt immer mehr Senioren-WGs in der Bundesrepublik. Wenn die Senioren zusammenleben, dann heißt es WG. Wenn sie zusammen eine Show machen, dann heißt es ‚Die 2‘ mit Jauch und Gottschalk.“

Geradezu spielerisch verbindet der Moderator den Tag der Deutschen Einheit und das Web: „Unser Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat gesagt: ‚Das Internet hat Deutschland mehr verändert als der Mauerfall.‘ Finde ich auch. Der größte Vorteil: Das Internet jammert nicht.“

Auch um den Twitter-Krieg zwischen Becker und Pocher kümmerte sich Schmidt: „Dieser schmutzige Twitterkrieg zwischen Pocher und Becker: Auf der einen Seite der beste Comedian, der Millionen zum Lachen bringt – auf der anderen Seite Olli Pocher.“ Der Entertainer weiter über Sandy Pocher: „Becker hat Sandy vorgeworfen, sie hat es nur auf Geld und Ruhm abgesehen. Das mag sein, aber was wollte sie dann von Pocher?“

Natürlich kommt auch sein Noch-Arbeitgeber nicht gut weg. „Schlau ist das neue Sexy. 76 Prozent der Männer können sich überhaupt nicht mehr eine Frau ohne Beruf vorstellen. Das ist aber auch naheliegend: Irgendwie muss ja das Sky-Abo und das Bier bezahlt werden.“

Aber ohne eine gewisse Wehmut kann auch ein Harald Schmidt nicht Abschied nehmen. So sagte er in seiner gestrigen, vorletzten Sendung: „Der Frühling ist da! Wissen Sie, was für mich das Schönste ist am Frühling? Übermorgen hab ich frei!“

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