Anzeige

„Bachelor“-Finale: schwächer als in den Vorjahren

RTLs „Bachelor“
RTLs "Bachelor"

Den Tagessieg im jungen Publikum holte sich "Der Bachelor" zwar, doch im Vergleich zu den vorigen Staffeln gingen klar Zuschauer verloren. 4,45 Mio. sahen insgesamt zu, darunter 2,50 Mio. 14- bis 49-Jährige. 2013 waren es noch 5,00 Mio. und 2,94 Mio., 2012 sogar 5,86 Mio. und 3,48 Mio.

Anzeige
Anzeige

Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. „Bachelor“ verliert in zwei Jahren 1,4 Mio. Zuschauer

Ein Erfolg war auch die 2014er-Staffel des „Bachelors“, doch die Mega-Quoten aus den Jahren 2013 und vor allem 2012 erreichte sie nicht mehr. Das Finale kam im jungen Publikum auf 2,50 Mio. 14- bis 49-Jährige und 21,0%, vor zwei Jahren reichten 3,48 Mio. noch für 24,6%. Und auch im Gesamtpublikum ging es von Jahr zu Jahr ein Stück nach unten: 2012 sahen das Finale 5,86 Mio. (17,4%), nun noch 4,45 Mio. (14,6%). Wie gesagt: Ein Erfolg war die Kuppel-Soap mit diesen Zahlen dennoch, eine weitere Staffel ist sicher. Und auch „Die Bachelorette“ soll ja nach einer Staffel aus dem Jahr 2004 zurück ins RTL-Programm kommen.

2. Leverkusens Champions-League-Aus war kein Hit

Im Normalfall ist die Champions League für das ZDF eine sichere Quotenbank, die ihm regelmäßig den Tagessieg beschert. Nicht so diesmal. Nach der hohen Hinspiel-Niederlage lagen die Chancen auf ein Weiterkommen von Bayer Leverkusen nahe 0, dementsprechend geringer als sonst war das Publikumsinteresse. 4,58 Mio. Fans sahen zu, ein Marktanteil von 15,7% und Platz 3 der Tages-Charts. Den Sieg holte sich stattdessen Das Erste mit dem Drama „Keine Zeit für Träume“: 5,05 Mio. und 16,2% reichten für den Sieg gegen den Fußball und den „Bachelor“.

3. „Biggest Loser“ legt kurz vor dem Finale endlich zu

Anzeige

Endlich ein Marktanteil von mehr als 10%. Nachdem die aktuelle Staffel der Abnehm-Soap „The Biggest Loser“ bei Sat.1 lange Zeit schwächelte, sprang sie am Mittwoch mit der vorletzten Folge immerhin mal wieder über die 10%-Marke bei den 14- bis 49-Jährigen. 1,18 Mio. junge Zuschauer entsprachen 10,9%, zugute kam der Reihe dabei sicher auch die längere Sendezeit. Ein Erfolg wird die Staffel wohl dennoch nicht mehr, denn im Durchschnitt erreichte sie nun 8,4%, im Gesamtpublikum gar nur 6,0%. ProSieben kam mit „Grey’s Anatomy“ unterdessen auf ordentliche 12,0% und halbwegs solide 10,9%, gegen RTL hatten beide Sender aber keine Chance, denn vor dem „Bachelor“ (siehe oben) erzielten „Die 10 kuriosesten Albträume in Weiß“ mit 2,25 Mio. 14- bis 49-Jährigen schon 19,4%.

4. „Rizzoli & Isles“ gewinnt die zweite Privat-TV-Liga

Montags und dienstags hat Vox derzeit Probleme, am Mittwoch überzeugt immerhin weiter „Rizzoli & Isles“. 1,07 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen diesmal zu – ein guter Marktanteil von 9,1%. „Major Crimes“ bleibt hingegen ein Misserfolg, landete mit 780.000 und 6,6% auch diesmal unter dem Sender-Soll. Solide 5,7% erzielte kabel eins mit dem Prime-Time-Film „Ritter aus Leidenschaft“, für den sich 620.000 14- bis 49-Jährige entschieden. Schwach war hingegen die Performance von RTL II: „Praxis Extrem“ und „Transgender“ blieben mit jeweils 530.000 jungen Zuschauern bei 4,6% und 4,4% hängen.

5. „Expeditionen ins Tierreich“ erneut ein großer Erfolg, „Auction Hunters“ machen DMAX weiter froh

Das stärkste Prime-Time-Programm der kleineren Sender hieß am Mittwoch erneut „Expeditionen ins Tierreich“. Das NDR Fernsehen fährt mit der Reihe regelmäßig Spitzenquoten ein. Diesmal sahen um 20.15 Uhr 1,49 Mio. Leute zu – ein grandioser Marktanteil von 4,8%, der damit fast das doppelte NDR-Normalniveau erreicht. Im Anschluss kam „Unsere Geschichte – Meine Kindheit in den Ferien“ noch auf 1,11 Mio. Seher und 3,5%. Die Mio.-Marke knackte auch noch „Das NRW-Duell“ im WDR Fernsehen mit 1,11 Mio. und 3,6%. Im jungen Publikum überzeugten erneut die „Auction Hunters“ von DMAX: 320.000 14- bis 49-Jährige reichten um 21.15 Uhr für 2,6%, 380.000 um 21.45 Uhr für 3,3%. Ebenfalls stark: Comedy-Central-Serie „South Park“ um 21.05 Uhr mit 250.000 jungen Zuschauern und 2,0%.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stellle.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*