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Murdoch-Deal bringt Bundesligavereinen 2,5 Mio. Euro mehr ein

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Mehr Geld für Vereine, Profis und deren Berater: Die Deutsche Fußballliga hat beschlossen die Erlöse aus der internationalen Vermarktung zu erhöhen. Zu verteilen sind mindestens 66 Millionen Euro, die vor allem Rupert Murdoch zusätzlich in die Bundesligen pumpt. Murdoch-Deal bringt allen Bundesligavereinen 2,5 Millionen Euro mehr ein

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Über seine TV-Tochter 21st Century Fox übernahm der Medienmogul die Fernsehrechte für die USA, Brasilien, Indonesien, Japan und Thailand. Nicht enthalten ist allerdings der indische Subkontinent; in China dürfen die Rechte nur in englischer Sprache verwertet werden. So wird in der Spielzeit 2013/14 zunächst 66 Millionen Euro an die Clubs aus der Auslandsvermarktung ausgezahlt. In der folgenden Saison liegt dieser Betrag dann bereits bei 70 Millionen Euro. Die Folge ist eine Erhöhung des Basisbetrages von 27 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro. Davon erhält nun jeder Club 2,5 Millionen Euro. Dafür entfällt eine Staffelung der Gelder, wie dies bislang der Fall war.

Die 2. Bundesliga wird weiterhin 1,8 Millionen Euro aus der Auslandsvermarktung der Bundesliga pro Jahr erhalten. Zusätzlich bekommen die Unterklassigen Mannschaften 8,5 Millionen Euro, um ihre Leistungszentren auszubauen. Dieses Geld stammt aus den Topf des UEFA-Solidaritätssystems für Nicht-Champions-League-Starter.

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„Die aller Voraussicht nach signifikanten Erlös-Steigerungen der DFL im internationalen Bereich werden der Liga neue Spielräume in einem erheblichen Umfang verschaffen“, kommentiert Liga-Präsident Reinhard Rauball. „Von daher war es angebracht, noch einmal über den 2012 entwickelten Verteiler-Beschluss zu sprechen und schließlich Anpassungen vorzunehmen. Dabei haben sich insbesondere die Champions-League-Starter solidarisch gezeigt“.

Ein Ende der Steigerung der Vermarkungserlöse scheint sich allerdings nicht abzuzeichnen. So kündigte der Liga-Verband bereits an, dass die internationalen Erlöse ab 2015/16 auf eine Summe zwischen 100 und 150 Millionen Euro jährlich steigen würden.

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