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Kann Facebook das wertvollste Unternehmen der Welt werden?

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Facebook hat einen Traumlauf. Am Dienstag markierte das Papier im Handelsverlauf bei 72 Dollar erneut neue Allzeithochs. Phasenweise 180 Milliarden Dollar war das weltgrößte Social Network bereits wert. Glaubt man der Schweizer Traditionsbank UBS, könnte das erst der Anfang gewesen sein.

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Es schien eine ausgemachte Sache zu sein: Als Apple im Sommer  2012 von Allzeithoch zu Allzeithoch stürmte und bei 660 Milliarden Dollar schließlich Microsoft bei der höchsten Bewertung aller Zeiten ablöste, schien unter der Analystenzunft kein Zweifel zu bestehen, welches Unternehmens als erstes die Billionen-Grenze knacken würde – natürlich der Kultkonzern aus Cupertino.

Knapp zwei Jahre später ist das Rennen offener denn je: Apple ist inzwischen nur noch 478 Milliarden Dollar wert, ExxonMobil 406 Milliarden Dollar und Google ebenfalls schon 403 Milliarden Dollar. Noch unter dem Radar der wertvollsten Konzerne der Welt fliegt unterdessen der große Aufsteiger der vergangenen Monate, der 2014 auch schon wieder 29 Prozent vorne liegt und es immerhin schon auf 178 Milliarden Dollar bringt – Facebook.

Enorme 300 Prozent in 18 Monaten zugelegt        

Zwar scheint der Abstand zur Spitze – es sind genau 300 Milliarden Dollar zu Apple – weiter deutlich, doch das weltgrößte Social Network wächst dank des mobilen Werbeboms immer rasanter. Vor gerade mal 18 Monaten notierte die Aktie noch bei 17,55 Dollar auf Allzeittiefs – binnen nur eineinhalb Jahren konnten Aktionäre also Wertsteigerungen von mehr als 300 Prozent einfahren. 

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Geht es in dem Tempo weiter, wäre schon Mitte 2015 der Börsenthron fällig, sofern die Konkurrenz nicht weiter zulegen kann. Soweit will die UBS noch nicht denken, doch die Schweizer Investmentbank ist das erste Kreditinstitut, das das weitere Kurspotenzial in den dreistelligen Bereich anpasst. Auf 90 Dollar taxiert Analyst Eric Sheridan das reguläre Kursziel, stellt  im „Schneeballszenario“ aber Notierungen von 112 Dollar in Aussicht – 60 Prozent mehr als heute.

„Schneeballeffekt“: UBS stellt weitere 60 Prozent Kurspotenzial in Aussicht 

Das zehn Jahre alte Social Network wäre immer noch verhältnismäßig werbefrei und habe das Potenzial der Anzeigenerlöse längst noch nicht erschlossen, glaubt die UBS. Das gilt erst recht für die Foto-Tochter Instagram, die gerade aus dem Nichts einen 100 Millionen schweren Werbedeal mit Omnicom präsentierte. Auch der nächste Neuerwerb, WhatsApp, beweise erhebliches Monetarisierungspotenzial, so das Schweizer Geldhaus.   

Sollte der Schneeballeffekt greifen und Facebook tatsächlich auf 112 Dollar schießen, wäre das Internet-Netzwerk bereits 285 Milliarden Dollar wert. Tatsächlich jedoch hat Facebook aber noch ganz andere Ziele: Seit 2011 kursieren die unbestätigten eigenen Ambitionen, das erste Billionen Dollar-Unternehmen der Welt zu werden.

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