Instagram landet 100 Millionen-Werbedeal mit Omnicom

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Es ging schneller als angenommen: Wenige Monate, nachdem Instagram den ersten gesponserten Post auf seine Nutzer losließ, hat die Facebook-Tochter einen bemerkenswert hohen Werbedeal eingefahren. Für satte 100 Millionen Dollar will US-Werberiese Omnicom bis zum nächsten Jahr bei Instagram Anzeigen buchen, vermeldet das Branchenblatt AdAge.

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Es wäre ein Deal ganz nach dem Geschmack von „Mad Men“ Don Draper gewesen: Nicht kleckern, klotzen! Gleich 100 Millionen Dollar streicht Instagram vom Werberiesen Omnicom für die Buchung von Anzeigen ein. Das vermeldete das Branchenblatt Ad Age am Wochenende.

Instagram hatte im vergangenen Sommer mit einer Video–Werbung zu Ashton Kutschers Steve Jobs-Film experimentiert und sich für die Bewerbung von Posts geöffnet. Die Facebook-Tochter erklärte einige Monate später, sie wolle „eine kleine Anzahl schöner, qualitativ hochwertiger Fotos und Videos von handverlesenen Marken anbieten, die schon großartige Mitglieder unserer Instagram-Community sind“.

Omnicom-Deal spült ein Siebtel des Kaufpreises ein

Das war z.B. Modeanbieter Michael Kors, der sich pünktlich zum 1. November den ersten gesponserten Post sicherte. „Wir haben große Ideen für die Zukunft, und ein Teil davon ist, Instagram in ein tragfähiges Unternehmen umzubauen“, machte  der Social Media-Star in einem begleitenden Eintrag im Firmenblog die neue Ausrichtung deutlich.

Was sich Kevin Systrom und Mark Zuckerberg dabei gedacht haben, wird nun klarer: Die inzwischen 150 Millionen Instagram-Mitglieder sollen, so gut es geht, monetarisiert werden. Mit dem Omnicom-Deal gelingt Mark Zuckerberg mit seiner Foto-Tochter der erste große Coup, der den Kaufpreis von am Ende nur 715 Millionen Dollar wie ein Schnäppchen erscheinen lässt – ein Siebtel wurde mal eben so mit einem einzigen Werbedeal eingefahren.

Und es dürfte erst der Anfang sein: Wie Ad Age berichtet, befindet sich Facebook ebenfalls in Verhandlungen mit einm anderen Branchenriesen: Publicis. Der Werberiese soll mit Omnicom fusioniert werden – ein großer Deal könnte demnach noch größer werden …

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