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Rekord: 2 Millionen sehen Paralympics-Eröffnungsfeier

Die Paralympics in Sotschi (Foto: dpa)
Die Paralympics in Sotschi (Foto: dpa)

Schöner Auftakt der Paralympischen Winterspiele: 2,06 Mio. sahen am Freitagvorabend die Eröffnungsfeier im ZDF - ein neuer Rekordwert für Paralympics. Die Tagessiege gingen unterdessen an die "Tagesschau" und im jungen Publikum an "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Paralympics-Eröffnung stellt neuen Zuschauerrekord auf

Natürlich interessieren sich nicht so viele Leute für die Paralympischen Spiele wie für die Olympischen Spiele. Und natürlich war daher nicht mit solchen Zuschauerzahlen zu rechnen wie bei der Olympia-Eröffnungsfeier vor einigen Wochen. Dennoch: Mit den 2,06 Mio. Neugierigen, die ab 17 Uhr für einen soliden Marktanteil von 11,4% sorgten, stellte das ZDF einen neuen Rekord auf. Den bisherigen für Paralympische Eröffnungsfeiern hielt die in London vor zwei Jahren mit 1,82 Mio. Diesmal waren es also 13% mehr.

2. ZDF-Krimis unterliegen „Wer wird Millionär?“ und ARD-Film

Meist sind die ZDF-Krimiserien am Freitagabend das Maß aller Dinge. Nicht so diesmal. Zwar erreichten „Der Kriminalist“ und „Letzte Spur Berlin“ mit 4,67 Mio. und 4,75 Mio. Zuschauern gute Marktanteile von 14,9% und 15,4%, doch für den Prime-Time-Sieg reichte das nicht. Denn: RTLs „Wer wird Millionär?“ erreichte 5,02 Mio. Seher und 16,0%, die ARD-Komödie „Unterwegs mit Elsa“ 4,90 Mio. und 15,6%. Den Tagessieg holte sich Das Erste mit der 20-Uhr-„Tagesschau“, die mit 5,03 Mio. und 17,5% hauchdünn vor „Wer wird Millionär?“ liegt.

3. RTL gewinnt im jungen Publikum gegen blasse Konkurrenz

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Bei den 14- bis 49-Jährigen belegt RTL gleich die ersten fünf Plätze der Tages-Charts. Das liegt aber nicht an glänzenden Mega-Quoten, sondern eher daran, dass sich ProSieben und Sat.1 mit nicht allzu attraktiven Filmen beinahe kampflos geschlagen gaben. So entschieden sich 1,54 Mio. 14- bis 49-Jährige (14,2%)  zunächst für „Wer wird Millionär?“, 1,68 Mio. (17,5%) danach für „Die ultimative Chart Show“ mit den „erfolgreichsten Dauerbrennern aller Zeiten“. ProSieben blieb parallel dazu mit dem „Prince of Persia“ bei unbefriedigenden 1,13 Mio. und 10,2% hängen, Sat.1 landete mit „Freundschaft Plus“ fast gleichauf bei 1,11 Mio. und 10,1%.

4. RTL II wird ProSieben und Sat.1 gefährlich

In der zweiten Privat-TV-Liga tat sich abends vor allem RTL II hervor, das mit dem grandiosen Film „Departed – Unter Feinden“ beinahe sogar ProSieben und Sat.1 eingeholt hätte. Genau 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich für den Scorsese-Thriller – ein starker Marktanteil von 9,2%. Vox erreichte mit „CSI: NY“ zunächst halbwegs solide 7,2% (780.000 junge Zuschauer), mit „SUits“ danach nur 6,2% (710.000) und mit „Burn Notice“ 6,4% (650.000). Damit blieb man immerhin vor kabel eins, das mit ordentlichen Werten für „Castle“ (720.000 / 6,7%) in den Abend startete, danach mit „Beauty and the Beast“ (5,0% und 6,0%) aber ins Mittelmaß fiel.

5. Top-Programme der kleineren Sender: „Lokalzeit“, „Tagesschau“, „Yakari“

Abseits der großen acht Sender sahen wie so oft die meisten Menschen die „Lokalzeit“ im WDR Fernsehen: 1,65 Mio. waren es diesmal – 6,4%. Die anschließende 20-Uhr-„Tagesschau“ erreichte im WDR noch 1,29 Mio. und 4,5%. Dahinter folgt dann schon der KiKA-Erfolg „Yakari“, den um 19.10 Uhr 1,15 Mio. auf 4,9% hievten. Im Abendprogramm war wiederum das WDR Fernsehen erfolgreich: 1,07 Mio. entschieden sich ab 21.45 Uhr für „Plasberg persönlich“ – starke 4,2%. Auch „Der Vorkoster“ knackte zuvor mit 1,00 Mio. und 3,2% die Mio.-Marke.

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