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Stuttgarter Nachrichten starten Storytelling-Reportage über US-Einsatz in Afrika

Storytelling-Projekt: STN-Chefredakteur Christoph Reisinger über die US-Operation Africom
Storytelling-Projekt: STN-Chefredakteur Christoph Reisinger über die US-Operation Africom

Christoph Reisinger, Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, hat sich für seine Reportage über das US-Afrikakommando Africom unter afrikanische Widerstandskämpfer begeben und verantwortliche US-Streitkräfte getroffen. Das Ergebnis hat die Redaktion in ein digitales Storytelling-Projekt umgesetzt.

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Hintergrund Reisingers Recherche war die Frage nach Operationen, die von der amerikanischen Militärbasis in Stuttgart aus gesteuert werden. Seine Recherche begann hinter den Zäunen der Kaserne, wo er auf den Africom-Einsatz der US-Streitkräfte aufmerksam wurde. Von dort aus flog er ins Zentralafrika-Hauptquartier des amerikanischen Kommandos für Spezialoperationen in Uganda, besuchte Elite-Soldaten und ihren afrikanischen Verbündeten in die Dschungel des Kongos und begab sich auch unter die afrikanischen Wiederstandskämfer der Lord’s Resistance Army (LRA).

Die Ergebnisse der Recherche verfasste der Journalist in einer Reportage, die die Stuttgarter Redaktion zu einem eindrucksvollen und ausführlichen Storytelling-Projekt mit intimen Fotostrecken und Videos von Militärübungen ausarbeitete. In fünf Kapiteln beschreibt Riesinger seine Reise von Stuttgart nach Afrika, reportiert über das Ausbildungslager für afrikanische Streitkräfte, denen langfristig die Sicherheitsverantwortung im Kongo übertragen werden soll. Zudem porträtiert er die kongolesischen Einsatztrupps als „Elite-Truppe ohne Socken“ und schreibt über seine Begegnung mit dem ehemaligen Rocker sowie Ex-Sträfling Sam Childers, der im Südsudan öffentlichkeitswirksam einen Feldzug gegen die LRA führte und geraubte Kinder aus den Fängen Joseph Konys befreite.

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