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Löwen-Präsident verhöhnt Reporter der Abendzeitung

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Die Bild spricht schon vom "Präsident Peinlich" und tatsächlich leistete sich Gerhard Mayrhofer, Präsident von 1860 München, eine gehörige Stillosigkeit. Eine halbe Stunde nach Bekanntwerden der Insolvenz der Abendzeitung schickte er dem Sportreporter der Boulevard-Zeitung folgende SMS: "Manche Dinge erledigen sich von selbst...schönen Tag noch".

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Der Präsident der Löwen, der immerhin – laut Xing-Profil – als Management-Berater arbeitet und bereits als Marketing-Verantwortlicher sein Geld verdiente, müsste sich schon darüber im klaren sein, was seine SMS anrichtet. Allerdings scheint es ihm nichts auszumachen. Auf die Frage der Abendzeitungs-Redaktion, ob sie seine Nachricht auch abdrucken dürfe, antwortete er mit einem knappen „gern„.

Nach Einschätzung der Bild soll Mayrhofer „generell Probleme mit Journalisten, Meinungsfreiheit und Kritik haben“. Immerhin soll er auch Springers Boulevard-Blatt bereits via SMS mit einer Blockade gedroht haben. Zudem soll er einen Reporter der Münchner Zeitung tz als „asozialen Landstreicher“ beschimpft haben.

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Unabhängig vom Ton, mit dem der Präsident, der erst im vergangenen Juli gewählt wurde, mit Medienvertretern kommuniziert, hat der Umgang mit der Abendzeitung schon eine besondere Qualität. Immerhin sind von der Insolvenz rund 110 Mitarbeiter betroffen.

Im Fußball würde man von einer groben Unsportlichkeit sprechen.

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