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Facebook überholt den News Feed – ein bisschen

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Besser spät als nie: Ein Jahr nach der Ankündigung, seinen News Feed zu überarbeiten, macht Facebook ernst – mit einem Update des Updates. Nachdem der angekündigte Relaunch nur einen einem Bruchteil von Nutzern tatsächlich erreicht hatte, meldet das Social Network nun endlich Vollzug. Die Änderungen sind jedoch eher marginal: Wer Facebook – wie inzwischen die meisten Mitglieder – mobil nutzt, dürfte kaum Veränderungen erkennen.

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Mark Zuckerberg verkündet die Vision seit dem Börsengang: „Facebook ist mobiles Unternehmen“. Die Bestätigung kam wenig später – und zwar doppelt. Sowohl die sprudelnden Werbeerlöse als auch die Geräte-Nutzung spricht inzwischen eine klare Sprache: Das weltgrößte Social Network findet heute in erster Linie auf dem Smartphone statt.

Warum also weiter für eine Trennung zwischen den Endgeräten sorgen? Entsprechend kündigte Konzernchef Mark Zuckerberg vor ziemlich genau einem Jahr Änderungen im Newsfeed an, die die Darstellung in der Desktop-Version dem Mobil-Angebot weitgehend angleichen sollte.

Das Update-Update ist als eigentlich nur ein halbes Update
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Nach einer einjährigen Testphase stellt Facebook nun endgültig um – allerdings noch mal anders als seinerzeit angekündigt: Das Redesign des News Feeds ist ein Update des Updates. Größter Unterschied zum bisherigen Design: Facebooks wichtigster Rohstoff – die Fotos – werden nun noch größer und flächenfüllender angezeigt.  Auch die Schriften ändern sich. 

Nicht dagegen die Navigation, die Facebook in der linken Spalte maßgeblich an die Mobil-Version anpassen und sogar die News Feed-Darstellung invidualisieren wollte (nach Fotos oder der Artikel-Auswahl) – beides wurde wieder zurückgenommen.  Das Update-Update ist als eigentlich nur ein halbes Update.

„Man braucht nichts neu zu lernen – das war eine unserer großen Bedingungen“, erklärte News Feed-Produktmanager Greg Marra. Der Relaunch-übliche Aufschrei dürfte daher diesmal vergleichsweise gering ausfallen.

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