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Getty Images öffnet Archiv: Profi-Pics gratis für Blogger & Co.

Eröffnet neue Horizonte für Blogger: das kostenlose Bildarchiv von Getty Images
Eröffnet neue Horizonte für Blogger: das kostenlose Bildarchiv von Getty Images

Professionelles Bildmaterial für umsonst: Getty Images öffnet sein Bildarchiv für redaktionelle Zwecke, Blogs & Co. Im Gegenzug erfasst die weltgrößte Bildagentur Nutzungsdaten – und blendet Werbung ein.

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Für Blogger und Seiten-Betreiber lässt diese Meldung einen Traum wahr werden: Ab sofort dürfen sich nicht kommerzielle Nutzer kostenlos im Bildarchiv von Getty Images bedienen. Die weltgrößte Bildagentur öffnet sich der Webgemeinde – auch in Deutschland. Professionelles Bildmaterial kann kostenlos in Webseiten eingebettet werden. Erlaubt ist dies nur für „redaktionelle Zwecke“, „im Zusammenhang mit Ereignissen, die berichtenswert und von öffentlichem Interesse sind“, wie es in den Nutzungsbedingungen heißt.

Im kostenlos zugänglichen Getty-Archiv wird man zu jedem Thema fündig – egal, ob Kylie Minogue, Kühlschrank oder Känguruh. Qualitativ hochwertige Bilder, die bisher und zur kommerziellen Verwendung Hunderte von Euros kosten, sind mithilfe des Einbetten-Tools gratis.

Dahinter steckt ein Geschäftsmodell, das Unternehmen wie Youtube vorleben. Per kopiertem iFrame-Code lässt sich ein Bild in die eigene Webseite integrieren – es wird direkt über die Anbieter-Seite geladen. Dazu erscheint ein Hinweis auf Getty Images und den Urheber des Bildes.

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Der Clou: Getty behält sich vor, Nutzungsdaten zu erfassen und Werbung einzublenden. Wer die Bilder kostenlos nutzt, muss also damit rechnen, dass zu einem späteren Zeitpunkt nicht nur das Bild, sondern auch eine Werbeanzeige zu sehen ist. Art und Inhalt kann der Nutzer nicht beeinflussen.

Unklar ist dabei, wie es um den Datenschutz bei dieser Form von Einbettung bestellt ist?  Im Web werden bereits kritische Stimmen laut, die von der Bildagentur Informationen dazu einfordern.

Die Bildagentur kooperiert zudem bald mit dem Berliner Start-Up EyeEm. So kann jeder Nutzer der Photo-App selbst zum Fotojournalisten werden, seine Bilder bei Getty einstellen – und von Journalisten, Bloggern und Co im Web verbreiten lassen.

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