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DJV ruft Zeitungsjournalisten zu Warnstreiks auf

Die nächste Runde der Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure steht an und die Gewerkschaften rufen zu Warnstreiks auf. Das vom Verlegerverband BDZV vorgelegte "Tarifwerk Zukunft" bezeichnet der DJV als "Tarifwerk Zumutung".

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Am Donnerstag soll es „Aktionen“ in Hessen geben, ebenso Proteste bei Titeln in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Besonders auf die Palme bringt die Gewekschaften DJV und dju eine „Forderung nach Kürzung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für Redakteure, die länger erkrankt sind“, verbreitet der DJV in einer Mitteilung. Der BDZV bestreitet diese Darstellung – der Passus sei bereits bestandteil des bestehenden Manteltarifvertrags und solle zugunsten von erkrankten Redakteuren auf drei Monate gedeckelt werden.

Die Voraussetzungen für einen Abschluss der am Samstag beginnenden achten Runde stehen offenkundig nicht zum Allerbesten. Der DJV fordert eine „deutliche Anhebung der Gehälter und Honorare“ sowie eine Einbindung von Online-Journalisten in die Tarifverträge.

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Georg Wallraf, der Verhandlungsführer des BDZV, sagte derweil am Mittwoch: „Der Erhalt des Flächentarifvertrags hängt am seidenen Faden.“

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