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Forbes-Liste: Das sind die reichsten Medienköpfe der Welt

Gates, Slim, Ellison, Bloomberg, Page: die reichsten Medienköpfe der Welt. Foto: dpa
Gates, Slim, Ellison, Bloomberg, Page: die reichsten Medienköpfe der Welt. Foto: dpa

Bill Gates meldet sich an der Spitze der reichsten Menschen der Welt zurück: Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat sein Ranking der größten Money-Makers neu aufgelegt. In der Top 100 finden sich auch in diesem Jahr wieder viele Medien-Menschen, Telekommunikationsbosse und Web-Größen.

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Im Vergleich zu Forbes‘ Milliardärsliste aus dem vergangenen Jahr häufte Bill Gates bis heute weitere neun Milliarden US-Dollar in seinem Geldspeicher an. Schätzungsweise soll der IT-Gigant mittlerweile 76 Milliarden Dollar schwer sein und damit rund vier Milliarden Dollar mehr als sein Verfolger, der mexikanische Telekommunikationsunternehmer Carlos Slim, bunkern. Slim und seine Familie sollen über ein Vermögen von 72 Milliarden US-Dollar verfügen. Der drittreichste Medien-Mann der Welt ist Warren Buffet, der 2013 mehr als hunderte Millionen US-Dollar in Lokalzeitungen investierte. Oracle-Gründer Larry Ellison (insgesamt Platz 5), mit einem geschätzten Vermögen von 48 Milliarden US-Dollar. Ebenfalls unter den Top-100-Milliardären finden sich natürlich die Google-Gründer, Amazon-Gründer Chef Jeff Bezos und Mark Zuckerberg. Die Top-20-Medien-Milliardäre:

4. Larry Ellison
Oracle-Gründer Larry Ellison (insgesamt Platz 5) verfügt über ein Gesamtvermögen von geschätzt 48 Milliarden US-Dollar.

5. Michael Bloomberg
Nach seinem Rückzug aus der New Yorker Kommunalpolitik kann sich Michael Bloomberg, Gründer und Eigentümer der Finanzdaten- und -Nachrichten-Agentur Bloomberg, nun auf seinem Vermögen von rund 33 Milliarden US-Dollar ausruhen. Insgesamt belegt der 72-Jährige Platz 16 der Forbes-Liste.

6. Larry Page
Seit 2011 sitzt Page wieder als Kapitän im Google-Boot und steuert das Unternehmen in Richtung seiner ganz eigenen Zukunfts-Visionen. Sein Vermögen häufte sich im vergangenen Jahr dabei auf schätzungsweise 32,3 Milliarden US-Dollar an. Damit ist er 2014 reicher als Amazon-Gründer Jeff Bezos und belegt im Gesamt-Ranking Platz 17.

7. Jeff Bezos
Seit 2013 ist er nicht mehr nur Gründer des Onlinehändlers Amazon, sondern auch Eigentümer einer der traditionsreichsten Medienmarken der USA, der Washington Post. Die Viertelmilliarde US-Dollar, die ihn das Blatt kostete, dürfte der 50-Jährige kaum vermissen. Von seinem 32-Milliarden-Dollar-Vermögen könnte Bezos noch 128 weitere Posts kaufen. Insgesamt reicht sein Guthaben für Platz 18.

8. Sergey Brin
Zusammen mit Larry Page hat Brin eines der wohl wichtigsten Unternehmen der Welt geschaffen. Google brachte dem 40-Jährigen bis heute 31,8 Milliarden US-Dollar ein. Unter den Top-100 der Forbes-Liste klettert Brin um zwei Plätze auf Rang 19.

9. Mark Zuckerberg
Er ist der jüngste der Top-100-Milliardäre. Das Vermögen des 29-Jährigen Facebook-Gründers beläuft sich geschätzt auf 28,5 Milliarden US-Dollar, insgesamt Rang 21.

10. Carl Icahn
„Irgendwas mit Medien“ machen trifft auf Carl Icahn wohl am besten zu. Er selbst ist weder Macher noch Erfinder, aber unberechenbarer Investor. Wenn sich der 78-Jährige in Unternehmen wie Dell oder Apple einkauft, will er ihnen auch seinen Stempel aufdrücken. 24,5 Milliarden US-Dollar hat Icahn bis heute gemacht. Insgesamt belegt er damit Platz 25.

11. Thomson-Familie
Wer ist das bitte? Den Thomsons gehört die kanadische Thomson Corporation – ein ehemaliges Zeitungsimperium, das heute Fachinfos herausgibt. Das Geschäft lohnt sich offenbar: 22,6 Milliarden Dollar sind sie schwer. Reichte ein um 2 Milliarden Dollar geringeres Vermögen im vergangenen Jahr noch für Platz 24, finden sie sich in diesem Jahr aber nur noch auf Rang 27 wieder.

12. Steve Ballmer
Bis Anfang des Jahres war Ballmer noch CEO von Microsoft. Dem 57-Jährigen bleiben 19,3 Milliarden Privatvermögen auf dem Konto: Platz 36

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13. Alischer Burchanowitsch Usmanow
Er ist Generaldirektor der Gazprom-Tochter Gazprominvestholding, hält Anteile an einem russischen Metall- und Minenkonzern und macht Medien. Der 60-jährige Russe ist Eigentümer des russischen Verlagshauses Kommersant, in dem der gleichnamige und einflussreiche Wirtschaftstitel erscheint. Forbes schätzt sein Vermögen auf 18,6 Milliarden US-Dollar. Im Gesamt-Ranking bedeutet das Platz 40.

14. Masayoshi Son
Der studierte Informatiker ist Gründer und CEO des japanischen Unternehmens Soft Bank Capital sowie CEO von  Soft Bank Mobile. Mit seinen Unternehmen investierte Son in den Neunzigern in Companys wie den heutigen Internet-Giganten Yahoo, aber auch in viele Internet-Startups. Das Gespür des heute 56-Jährigen hat sich ausgezahlt. Sein Kontoauszug weist ein Vermögen von etwa 18,4 Milliarden US-Dollar aus: Platz 42.

15. Michael Dell
Großinvestor Carl Icahn sorgte bei Michael Dell für wohl einige schlaflose Nächte im vergangenen Jahr. Jetzt hat der Gründer des Computer-Herstellers sein Unternehmen zurück. Sein Privatvermögen soll sich auf 17,5 Milliarden US-Dollar belaufen. Im Gesamt-Ranking reicht das noch gerade für die Top 50: Platz 48.

16. Paul Gardner Allen
Er ist Mitgründer des Milliarden-Konzerns Microsoft, findet sich aber „nur“ auf Platz 56 wieder. Schlecht geht es Paul Gardner Allen trotzdem nicht. Er zählt 15,9 Milliarden US-Dollar. Sollte reichen.

17. Anne Cox Chambers
Chambers war US-Botschafterin in Belgien und ist Erbin des Medien-Imperiums Cox Enterprises. Ihr Vermögen beläuft sich laut Forbes auf 15,5 Milliarden US-Dollar. 

18. Azim Premji
Was für ein Businessplan: Als Premji das Pflanzenölunternehmen seines verstorbenen Vaters erbte, expandierte er mit Wipro ins Softwaregeschäft. Heute sind IT-Dienstleistungen sein Geschäft. Sein Vermögen: 15,3 Millarden US-Dollar, Platz 61.

19. Laurene Powell Jobs
Sie ist die Ehefrau des verstorbenen Apple-Gurus Steve Jobs und eigenständige Unternehmerin. Laut Forbes beläuft sich Jobs‘ Vermögen auf 14 Milliarden US-Dollar, reicht für Rang 73.

20. Rupert Murdoch
Sein Vermögen wuchs vergangenes Jahr um knapp zwei Milliarden US-Dollar auf 13,5 Milliarden. Murdoch findet sich damit abgeschlagen auf Platz 78, immerhin. Vergangenes Jahr landete er auf Rang 91. Im Ranking der reichsten Medienmenschen schließt er die Top-20.  

Die Gesamte Forbes-Liste ist auf der Homepage des Wirtschaftsmagazins zu finden. 

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