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Spiegel: Anfang Mai kommt die Heftreform

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Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner

Anfang Dezember hatte Spiegel-Chef Wolfgang Büchner seiner Redaktion bereits die nächsten Schritte der Strategie eröffnet. Jetzt wird es konkreter. Ab Anfang Mai erscheint das Magazin mit neuem Coverdesign, sagte Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe dem Branchenblatt new business.

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MEEDIA berichtete bereits im Dezember über die Eckpunkte der Spiegel-Strategie. Dazu gehört ein überarbeitetes Heftdesign, das auch neue Formate bedeutet, darunter Kommentare. Für die optische Umsetzung ist Art Director Uwe C. Beyer verantwortlich. Spätestens Anfang 2015 soll der Spiegel schon am Samstag verkauft werden – auch darauf bereitet die Heftreform vor. Diese Umstellung ist nicht risikolos und setzt auf die Tatsache, dass es am Wochenende schlicht mehr Lesezeit gibt.

Inhaltlich soll die Heftreform auch eine neue Perspektive zum Spiegel-Leser mit sich bringen. Chefredakteur Büchner wünscht sich weniger „von oben herab“ geschriebene Texte, dafür eine Ansprache auf Augenhöhe.

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Ove Saffe sagte new business, dass die Anzeigenerlöse im vergangenen Jahr um 7,5 Prozent sanken, die Vertriebserlöse um etwa zwei Prozent. Gegenüber der ersten Prognose aus dem Dezember eine leichte Verbesserung. Die Umsatzprognose liege bei 293 Millionen Euro, vier Prozent weniger als 2012. Saffe will nun vor allem auch die digitale Spiegel-App besser promoten, um die Käuferzahlen nach oben zu treiben. Bisher bezögen 50.000 Personen das Nachrichtenmagazin (Print-Auflage: knapp 850.000) via Bezahl-App. Wie MEEDIA berichtete, soll die App mit zusätzlichen Angeboten und Inhalten angereichert werden. das Projekt, das die App deutlich attraktiver machen soll, läuft unter dem Namen „Eisberg“.

Saffe sagte dem Branchenblatt auch, dass alle Spiegel-Sparten (TV, Digital, etc.) profitabel arbeiten.

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