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Sky-Chef Brian Sullivan: Keine Angst vor Netflix und Co.

Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan und die VoD-Konkurrenz
Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan und die VoD-Konkurrenz

Angst vor Nefllix? Keine Spur, sagt Skys Deutschlandchef Brian Sullivan im Gespräch mit dem Spiegel. Er sei sich gar nicht sicher, ob Deutschland "reif" sei für das Geschäftsmodell der Online-Videotheken.

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Morgen früh wachten nicht 80 Millionen Deutsche auf und riefen: Hurra, wir wollen Geld für TV ausgeben, sagt Sullivan – der den deutschen Markt nun seit vier Jahren bei Sky intensiv kennt. Die Online-Plattformen wie Watchever, Lovefilm oder Maxdome, zu denen sich demnächst Netflix gesellt, würden wenig kosten, die Inhalte seien eher alt, gleichzeitig bräuchten die Anbieter aber immer mehr (teure) Inhalte.

Sky wolle sich über bessere Inhalte auszeichnen. Sky Go für alle mobilen Endgeräte werde für alle Abonnenten freigeschaltet – das sollen bis Jahresende etwa vier Millionen sein. Sullivan sagt, er brauche 10.000 zufriedene neue Kunden, wo Online-Plattformen eher 100.000 bräuchten.

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Zum Ende der Schmidt-Show äußerte sich der Manager auch. Schmift sei ein sehr guter Markenbotschafter gewesen, seine Show aber letztlich zu teuer für die begrenzten Ressourcen. Aus dem selben Grund halte sich Sky Deutschland auch mit eigenproduzierten Serien zurück.

Die Botschaft ist klar: Sky mag inzwischen profitabel arbeiten, ein Volk von Pay-TV-Zuschauern wird aus den Deutschen aber nicht. Sagt jedenfalls Sullivan und handelt danach.

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