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Plus 400 Prozent: Der große Tinder-Boom nach Olympia

Tinder: „It’s like real life, but better“
Tinder: "It’s like real life, but better"

Extremer Aufschwung durch die Olympischen Spiele: Die Dating-App Tender verbucht nach Sotchi rasante Zuwächse. Die Anzahl der täglichen „Matches“ habe sich im Vergleich zu Dezember auf 10 Millionen verdoppelt. Nutzer würden Tinder im Schnitt sieben Mal am Tag öffnen, verkündete CEO Sean Rad gestern. Die Neuanmeldungen wären gar um 400 Prozent explodiert.

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Die App ist seit Längerem ein Dating-Geheimtipp: Warum groß drum herumreden, wenn es ein Klick tut. Olympioniken haben schließlich vorgemacht, wie es geht. „Tinder ist die nächste Ebene“, erklärte Jamie Anderson, Goldmedaillen-Gewinnerin  im Slopestyle-Snowboarding während Sotchi bereitwillig gegenüber der US-Klatschpostille US Weekly .

„Hier im Olympischen Dorf sind nur Athleten, darunter auch einige Schönheiten. Es ist unglaublich“, fand die die 23-jährige Amerikanerin. Derselben Meinung war auch die Neuseeländerin Rebecca Torr, die bereits vor dem Wettkampf unmissverständlich klarmachte: „Ich kann es gar nicht erwarten, im Olympischen Dorf zu tindern“.

Durchschnittsnutzer verbringt 77 Minuten am Tag auf Tinder
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Was die Athleten im Olympischen Dorf anstellen, können Nutzer rund um den Erdball schon lange. Das 2012 gelaunchte Tinder („It’s like real life, but better“) boomt in diesen Tagen wie kaum eine zweite App. Um 400 Prozent sind die Neuanmeldungen während Sotchi in die Höhe geschossen, berichtet das Wall Street Journal. Das Dating-Prinzip ist dabei schnell erklärt: Tinder zeigt Singles in der nächsten Umgebung an: Mit einem Klick signalisiert man Kontaktbereitschaft, bei gegenseitigem Gefallen wird der Kontakt hergestellt („Match“). 

10 Millionen Mal am Tag war das zuletzt der Fall – nach noch 5 Millionen Matches im Dezember.  750 Millionen Mal strichen Nutzer („Swipes“) am Tag bereits über andere Profile, erklärte CEO Sean Rad gestern auf dem Upfront Summit. Noch mehr beeindruckende Zahlen: Ganze 77 Minuten am Tag verbringt der Durchschnittsnutzer am Tag auf der Dating-App und loggt sich dabei sieben Mal neu ein. Spätestens jetzt wissen wir: Tindern macht wohl süchti.

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