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Lanz-Petition: Bellut schreibt Brief an Initiatorin

Nach der Petition gegen Markus Lanz hat nun ZDF-Intendant Thomas Bellut einen Brief an die Petentin geschrieben
Nach der Petition gegen Markus Lanz hat nun ZDF-Intendant Thomas Bellut einen Brief an die Petentin geschrieben

Am Montag reichte die Lanz-Kritikerin Maren Müller endlich ihre Petition gegen Moderator Markus Lanz ein. Jetzt äußerte sich auch Intendant Thomas Bellut. Er schrieb Müller einen Brief, in dem er allerdings nur die bisherigen Statements seines Senders zusammengefasst hat.

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Der Brief liegt dem Spiegel vor. Darin soll Bellut schreiben, dass das ZDF Kritik am Programm „sehr ernst“ nehme. Er gestehe ein, dass „die Konstellation der Gesprächsteilnehmer unausgewogen“ und somit „für die Gesprächsführung problematisch“ gewesen sei. Nichts Neues, alles schon mal gehört. Dass die Verantwortlichen nichts aus dem Fehlverhalten des Moderators gelernt haben, und letztlich auch die Kritik wohl nur mit einem Schulterzucken  zur Kenntnis genommen und zur Seite gelegt haben, macht Bellut ebenfalls deutlich: Er sehe in Lanz „auch zukünftig einen Moderator, der in seinen Gesprächen weiterhin Haltung einnimmt und seine Meinung als Stellvertreter der Zuschauer zum Ausdruck bringen kann“.

Die Petition wurde von der Zuschauerin Maren Müller anlässlich des im Januar geführten Interviews von Markus Lanz mit Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. Er habe die stellvertretende Parteivorsitzende harsch angegangen und unfair behandelt. Innerhalb weniger Wochen sprachen sich mehr als 230.000 Menschen gegen seine Moderationsweise, beziehungsweise die Person Markus Lanz aus. Vergangenen Montag reichte Müller die Unterschriftensammlung beim ZDF ein.

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