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Zulily: Internet-Gipfelstürmer legt um 40 Prozent zu

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Die Rallye von Internet-Unternehmen ist nach den jüngsten Quartalszahlen vorbei? Nicht bei Zulily! Der E-Commerce-Überflieger, den in Europa bisher kaum einer auf der Rechnung hat, legte am Dienstag nach Vorlage seiner Geschäftszahlen um 40 Prozent an nur einem Handelstag zu. Das Shopping-Portal für Mütter und Kinder wächst weiter rasant.

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Twitter, LinkedIn, Amazon – allesamt schwer an der Börse abgestürzt, nachdem sie ihre jeweiligen Zahlenwerke vorgelegt hatten. Nun musste der nächste hoch gehypte Börsenchampion Farbe bekennen: Zulily, ein Schnäppchenportal, meldete gestern nach Handelsschluss an der Wall Street erstmals seit dem furiosen IPO im vergangenen November Geschäftszahlen.

Und was für welche! Die Umsätze wurden im Weihnachtsquartal mal eben so auf 257 Millionen Dollar verdoppelt – die Analystenschätzungen wurden dabei locker geschlagen. Tatsächlich operiert Zulily auch schon profitabel: Die Nettogewinne stiegen zwischen Oktober und Dezember um fast 300 Prozent auf 13 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr 2014 stellte Zulily Umsätze oberhalb der Milliardenschwelle (1,10 bis 1,15 Milliarden Dollar) in Aussicht.

Markenware für Mütter und Kinder zu Schnäppchenpreisen

Zulily? Ist ein im Oktober 2009 gegründeter E-Commerce-Anbieter, der sich auf den Vertrieb von Kindersachen und Frauenkleidung spezialisiert hat – und zwar nach dem Rabattprinzip. Hier den neuen Pyjama für die lieben Kleinen, da neue Hausschühchen oder den ersten Hoodie – Zulily bietet Markenware zu Schnäppchenpreisen. Doch auch die moderne Mutter soll nicht zu kurz kommen: Frauenkleidung und Wohnaccessoires werden ebenfalls geboten. Der Händler verschickt auch nach Deutschland, eine deutschsprachige Websitze gibt es aber nicht.

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Obwohl Zulily mit dem schier übermächtigen Konkurrenten Amazon zu kämpfen hat, entwickeln sich die Geschäfte prächtig. Geht es nach Wall Street-Ikone James Cramer, könnte der Emporkömmling den Platzhirschen gar alt aussehen lassen.

Cramer: „Es ist ein wirklich revolutionäres Unternehmen“

„Ich glaube, dass sie Amazon schlagen können“, erklärte Cramer gegenüber dem Finanzinformationssender CNBC. „Sie sind ein Technolgie-Unternehmen in der Damen-Bekleidungsindustrie. Es ist ein wirklich revolutionäres Unternehmen“, übergoss Cramer den Börsenneuling mit Lob. 

Lohn der starken Quartalzahlen: Ein enormer Kurssprung von fast 40 Prozent auf 60 Dollar an nur einem einzigen Handelstag. Die Zulily-Aktie war im vergangenen November nur eine Woche nach Twitter an der Wall Street für 22 Dollar debütiert. Der Kurs hat sich also binnen nur drei Monaten fast verdreifacht – und mit ihm der Wert. Der Flash Sale-Anbieter ist inzwischen über 7 Milliarden Dollar wert.

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