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„Hektik ist für Mitarbeiter“: Karrieretipps von „Stromberg“

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Er ist der bekannteste und berüchtigste Chef Deutschlands: Bernd Stromberg, Leiter der Schadensregulierung M bis Z bei der Capitol Versicherung. In diesen Tagen lief die Büro-Sitcom erfolgreich in den Kinos an. In fünf Staffeln hat sich der Büro-Hengst das ein ums andere Mal um Kopf und Kragen geredet. MEEDIA hat seine "besten" Karrieretipps zusammengetragen.

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„Karriere ist kein Plattenbau. Karriere ist ’ne Pyramide – da wird oben der Platz knapp. Hier wohnen oben genau so viele wie unten. In der Pyramide wohnt oben nur einer. Deswegen haben die alten Ägypter zig tausend Jahre durchgehalten und die Ossis grad mal vierzig. Ich war immer schon Ägypter – geistig.“
Was Stromberg damit meinen könnte: Karriere macht nur, wer auch karrieregesteuert denkt.

„Büro ist das Gegenbeispiel zur Evolution: Hier setzt sich nicht der Stärkere durch, sondern der Schwache sabotiert den Starken so lange, bis der nur noch nach Hause will.“
Gegenwind sollten Sie auf Chefebene nicht nur von Gleichgestellten erwarten. Auch Angestellte können Ihnen das Büroleben schwer machen.

„Büro ist nicht wie Religion, wo du erst tot sein musst, um zu wissen, ob es den Chef überhaupt gibt.“
Ihr Vorgesetzter ist keine übernatürliche Macht, sondern ein Mensch, mit Sie bei Bedarf das Gespräch suchen sollten.

„Ich bin eine Mischung aus jung und erfahren, so etwas findet man sonst ja nur auf dem Straßenstrich.“
Gerade ältere Chefs bilden sich etwas auf ihre vermeintliche Jugendlichkeit ein. Kritisieren Sie das besser nicht.

„Die Hand zu beißen, die einen füttert, ist ein ganz schlechter Pausensnack.“
Wer auf Karriere aus ist, der sollte es sich nicht mit seinen Vorgesetzten verscherzen. Kollegen und Vorgesetzte schätzen Loyalität.

„Man soll den Arsch nicht höher hängen als man scheissen kann.“
Übernehmen Sie sich nicht im Job! Genauer: Versprechen Sie nichts, was Sie nicht auch einhalten können!

„Gott hat ja auch nicht zu Mose gesagt: »Hier, Mose … wenn Du Lust hast … ich hab‘ da mal ’n bisschen was aufgeschrieben, was ich nicht SO gut finde … vielleicht kanns‘ was damit anfangen … guck‘ doch mal drüber …« NEE! Da hieß es: »Zack! Zehn Gebote! Wer nicht pariert, kommt in die Hölle! Bumms, aus, Nikolaus!« Ja, und so … mach ich’s auch!“
Angestellte brauchen klare Ansagen. Formulieren Sie Ihre Anforderungen genau. Nur so weiß Ihr Team, was Sie von ihm erwarten.

„Als Chef ist Sensibilität extremst wichtig. Gerade mit andersgeschlechtlichen Mitarbeitern. Zum Beispiel Frauen.“
Gehen Sie als Chef auf die besonderen Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter ein.

„Hektik ist für Mitarbeiter, nicht für Chefs!“
Halten Sie jegliche Aufregung fern von Ihrem Vorgesetzten!

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„Stromberg zu Jennifer: Stop! Stehen bleiben, Büropolizei. Ich sehe hier einen eindeutigen Verstoß gegen Paragraph 1 der Büroordnung… nie attraktiver sein als der Chef.“
Ein gepflegtes Auftreten im Job ist wichtig, aber übertreiben Sie es nicht.

„Zuviel Kompetenz macht unsympathisch.“
Kompetenz ist etwas Gutes. Aber punkten Sie mit guter Arbeit, nicht mit Besserwissertum.

„Wie so’ne Katze, wenn man denkt da ist Feierabend, dann hab ich immer noch so 5, 6 Leben in der Hinterhand.“
Die Freizeitplanung Ihres Chefs muss nicht einhergehen mit der eigenen. Seien Sie flexibel.

„Wir sind Kollegen, keine Freunde. Es geht hier nicht darum, sich gegenseitig die Haare machen oder gemeinsam seine Tage zu kriegen ja? Was die da draußen, was die kapieren müssen ist, dass ich der Chef bin. Und wenn’s bei mir ruhig läuft, dann scheint auch bei denen die Sonne. Wenn sich aber bei mir was zusammenbraut, dann donnert’s auch bei denen! Wobei, ’n Donner ist ja gar nich mal so schlimm. ‚N Donner sagt dir ja nur oh oh oh, wenn du jetzt nicht aufpasst, dann kriegst du ’n nassen Arsch. Wobei, bei den Angestellten reden wir ja nur von ’nem nassen Arsch. Für mich als Chef äh….Chef ist ja wie Fahrradfahren ohne Sattel. Du musst immer strampeln, strampeln,strampeln, strampeln. Und wehe du setzt dich hin, dann der Arsch nicht nass, dann ist er äh ab….der Arsch.“
Chefs sind auch nur Menschen. Probleme prallen nicht an ihnen ab. Ist der Vorgesetzte einmal mürrisch, zeigen Sie Verständnis.

„Ja, ich bin ja für Ausländerintegration, daher würde ich sagen: der Türke macht das.“
Nicht jeder Vorgesetzte hat erkannt, dass Diversity im Unternehmen viele Vorteile bringt. Belehren Sie ihn eines Besseren!

„Je weniger die Leute arbeiten, desto größer ist der Arbeitsplatz. Auf dem Balkan wäre das hier von der Größe eine Wohnung für eine 10köpfige Familie. Und hier sitzt einer alleine.“
Wer im Büro mit mehreren Menschen zusammenarbeitet, braucht entsprechend Platz. Zwischen acht und neun Quadratmeter gelten als Mindestfläche für einen Arbeitsplatz mit Schreibtisch. Wer schweres Arbeitsgerät benötigt, dem steht noch mehr Platz zu.

„Als Chef muss man sein wie ein Chamäleon, nur besser halt. Du musst nicht nur die Farbe ändern können, sondern das komplette Tier.“
Stillstand bekommt weder dem Chef, noch dem Unternehmen. Wer erfolgreich sein will, muss sich nicht nur anpassen können, sondern zu Veränderungen bereit sein.

Warnung: Eine allzu wörtliche Aneignung der Stromberg-Tipps führt vermutlich nicht zum gewünschten Karrieresprung.

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