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Studie: Jede Dritte hat keine Lust mehr auf WhatsApp

WhatsApp-Gründer Jan Koum (Foto: dpa)
WhatsApp-Gründer Jan Koum (Foto: dpa)

Das Unternehmen steht seit dem Verkauf an Facebook in der Kritik, die Konkurrenten bekommen millionenfach Zulauf: WhatsApp steckt in einer Krise. Wie tief, das belegen jetzt erste Zahlen aus Deutschland. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Advise in Zusammenarbeit mit dem Online-Panelanbieter Respondi hat ergeben: Immer mehr haben keine Lust mehr auf den Messenger.

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Immerhin 28 Prozent der Befragten erklärten, dass sie WhatsApp weiterhin nutzen wollen, 24 Prozent wollen das “wahrscheinlich” weiterhin tun. Advise hatte am 20. und 21. Februar 1012 Nutzer des Messengers befragt. Fünf Prozent gaben an, WhatsApp gar nicht mehr nutzen zu wollen – und 25 Prozent der Befragten denken bereits über einen Ausstieg nach. 19 Prozent waren zum Zeitpunkt der Befragung noch unentschlossen. Zum Hintergrund: Die Umfrage fand kurz vor dem Wochenende statt. Am Samstag hatte WhatsApp stundenlang mit Serverproblemen zu kämpfen, infolge derer viele Nutzer sich bei den Alternativen Telegram, Threema und Co. registrierten.

WhatsApp-Umfrage

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Die Gründe sind einfach: Unsicherheit und die Angst vor dem Einfluss Facebook auf die persönlichen Daten. Wirklich wechselwillig waren die Nutzer zum Zeitpunkt der Befragung allerdings nicht. Auf Rang zwei der beliebtesten Messenger rangiert Skype, gefolgt von dem Schweizer Messenger Threema.

Immerhin 38 Prozent erklärten, künftig wieder mehr SMS verschicken zu wollen. So scheinen vor allem die Mobilfunkprovider von der Panik nach dem WhatsApp-Verkauf zu profitieren. Eben jene hatten unter dem Niedergang der SMS und dem Boom der Messenger gelitten.

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