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Zuckerberg erteilt Snapchat-Spekulationen eine Absage


Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress Foto: (dpa)
Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress Foto: (dpa)

Der Nächste, bitte? Nicht bei Facebook: Nach der 19 Milliarden-Dollar-Übernahme von WhatsApp scheint der Akquisitionshunger des Social Networks fürs Erste gestillt. Wie Mark Zuckerberg gestern auf der Keynote des Mobile World Congress betonte, gebe es aktuell keine weiteren Plänen zu einer milliardenschweren Übernahme. Emporkömmling Snapchat, den Zuckerberg noch vor einigen Monaten umgarnte, kann sich damit wohl erst mal weiter ums Kerngeschäft kümmern …

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Genug scheint genug zu sein. Nicht mal eine Woche nach der spektakulären Übernahme des Messaging-Dienstes WhatsApp erteilte Markt Zuckerberg auf der Branchenmesse Mobile World Congress in Barcelona weiteren Akquisitionsplänen eine klare Absage.

„Wenn man gerade 16 Milliarden Dollar ausgegeben hat, hat man wohl fürs Erste genug“, erklärte Zuckerberg mit Blick auf die WhatsApp-Übernahme, die Facebook tatsächlich am Ende 19 Milliarden Dollar kosten wird. Vor dem Zukauf von WhatsApp war Facebook immer wieder mit Snapchat in Verbindung gebracht worden. Tatsächlich hatte Zuckerberg CEO Evan Spiegel wiederholt Kaufabsichten signalisiert. Interviewpartner David Kirkpatrick von der New York Times ließ entsprechend nicht locker und merkte scherzend an: „Bei Ihnen weiß man ja nie“.

Zuckerberg zuversichtlich: WhatsApp-Integration wird „ein großes Geschäft werden“
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Weitaus mehr entlocken ließ sich Mark Zuckerberg dagegen zur Motivation der WhatsApp-Übernahme. Er habe den Messaging-Dienst gekauft, weil es eine App sei, die verbinde und sich auf dem Weg in Richtung einer Milliarde Nutzer befinde. Langfristig sieht Zuckerberg sogar das Potenzial für mehrere Milliarden Nutzer: „Sehr wenige Angebote schaffen so etwas“, wiederholte der 29-jährige Facebook-Chef die Übernahme-Argumente von vergangenem Mittwoch.    

Entsprechend taxierte Zuckerberg den tatsächlich Wert auch höher als die Kaufsumme: „Wenn wir einen guten Job mit WhatsApp machen und Wachstum generieren, wird es ein großes Geschäft werden“, gab sich der Facebook-Chef optimistisch. Anleger teilten offenbar Zuckerbergs Zuversicht und schickten die Facebook-Aktie nochmals mehr als drei Prozent höher auf ein neues Allzeithoch bei 71 Dollar. 180 Milliarden Dollar ist Facebook jetzt schon wert.

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