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Wegen Gewalt in Ukraine: Tchibo stoppt Klitschko-Werbung

Tchibo verzichtet auf Werbkampagne mit den Klitschkos
Tchibo verzichtet auf Werbkampagne mit den Klitschkos

Zuviel Revolution ist schlecht fürs Werbeimage – zumindest, wenn es um Fitnessprodukte geht. So hat die Einzelhandelskette Tchibo auf Grund des politischen Umsturzes und der aktiven Rolle, die Vitali und Wladimir Klitschko bei den Protesten spielen, entschlossen einen bereits im Sommer gedrehten TV-Spot nicht auszustrahlen.

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Allerdings stoppen die Hamburger nicht alle Werbe-Aktivitäten mit den Brüdern. Denn auf den Verpackungen der Springseile, eines Pulsmessgerätes und eines wasserdichten MP3-Players sind auch die Gesichter der Klitschkos abgedruckt. Das Einstampfen dieser gesamten  Produktion wäre dann wohl doch zu teuer geworden.

Allerdings mussten die Kaffeeröster mögliche Kosten gegen den zu erwartenden Image-Schade abwägen. Auf dem Shitstorm, der nach der Ausstrahlung der TV-Spots ziemlich sicher losgebrochen wäre, wollten die Hamburger jedenfalls verzichten. „Angesichts der Bilder, die uns in den letzten Tagen aus Kiew erreicht haben, scheint es uns nicht angebracht, diesen Film noch zu zeigen. Wir bedauern das sehr“, sagte Tchibo-Sprecher Arnd Liedtke.

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Der Spot wurde bereits im vergangenen Sommer von Jung von Matt gedreht. Schon lange war der Clip fertig und bezahlt. Die gesamten Kosten kann Tchibo nun abschreiben.

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