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Harald Schmidt: Kein Fernsehen mehr, dafür zurück auf die Bühne

Harald Schmidt
Harald Schmidt

Ab dem 14. März ist Schluss: Am Abend zuvor lief die letzte Folge der „Harald Schmidt Show“ auf Sky und wenn man den Worten des Moderators Glauben schenken darf, dürfte dies erst einmal sein Abschied vom TV sein. Denn im Interview mit dem österreichischen Radiosender Ö3 sagte Schmidt, dass er mit dem Kapitel Fernsehen abgeschlossen habe.

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„Manche Sachen laufen sich tot. Ich habe selber auch das Gefühl: ‚Es reicht, ich habe nicht mehr die Kraft’“, sagt Schmidt. Natürlich kann der Entertainer auch gleich das passende Vorbild für diesen Schritt benennen: „Mein großes Idol Ratzinger hat da wieder die Maßstäbe gesetzt.“

Diese Absage gilt jedoch nicht nur für Late-Night-Shows, sondern auch beispielsweise für Talkformate: „Ich sitze zuhause und gucke Jauch und sage mir: ‚Bin ich froh, dass ich das nicht machen muss.'“

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In der rund 30minütigen Plauderei dementiert Schmidt zudem noch eine Vorabmeldung der Zeit, wonach er sein Studio in Köln nach dem Ende seiner Show vermieten werde. Stattdessen will er die Räume selbst nutzen. „Ich werde ab Herbst auf der Bühne stehen“, so Schmidt. „Ich habe dann mein eigenes Theater, bei dem ich nach Lust und Laune die Schweinwerfer anmache, und wenn ich Material habe, das mir Spaß macht, werde ich in verschiedenen Varianten auftreten und es über die sozialen Netzwerke verkünden. Ich werde dann für drei oder zehn oder maximal 350 Zuseher auftreten. Wir schaffen ein Kölner Westend“.

Sollte Schmidt seine Ankündigung wahrmachen, müsste er tatsächlich anfangen in irgendeiner Form selbst ernsthaft bei Facebook & Co. aktiv zu werden. Die Facebook-Seite seiner „Harald Schmidt Show“ hat zur Zeit gerade einmal knapp 43.000 Fans.

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