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Deutsches BuzzFeed steht „in den Startlöchern“

BuzzFeed-Gründer und CEO Jonah Peretti
BuzzFeed-Gründer und CEO Jonah Peretti

Deutschland wartet auf BuzzFeed. Seit Monaten spekuliert die Branche über einen möglichen Start der viralen US-Nachrichtensite. Im Interview mit der Bild-Zeitung, erklärt BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti: "Wir stehen in den Startlöchern." Es fehle nur noch die "perfekte" Person, die ein kleines Team aufbaue.

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Katzencontent, Listicles zu allen möglichen Themen und Wissenstests könnten schon bald unter einem deutschen BuzzFeed veröffentlicht werden – es fehlen offenbar nur noch die richtigen Leute, um das Projekt umzusetzen. Im Interview mit der Bild-Zeitung erklärt BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti, dass eine deutsche Version „schon heute“ starten könnte. „Wir stehen in den Startlöchern.“ Alles was fehle, sei die „perfekte Person“, die ein Team von drei bis vier Leuten aufbaue.

Der Start von BuzzFeed werde dabei aber nicht so umfangreich, wie vielleicht angenommen. „Wir fangen lieber klein und bescheiden an. Es geht nicht darum, von Beginn an eine riesige Summe zu investieren, so Peretti. Im Interview mit MEEDIA im vergangenen Monat erklärte BuzzFeeds Vice-President Scott Lamb bereits, dass  das Nachrichtenportal in Deutschland wohl eher in einer schlanken Version starten würde, die vorerst nur mit Übersetzungen aus dem Englischen arbeite. Er machte damals bereits deutlich, dass der deutschsprachige Markt durchaus interessant, das Potential allerdings auch schon von anderen Anbietern wie Upcoming.de oder Blick am Abend erkannt worden sei. „Wir wollen eigentlich nicht mit Angeboten konkurrieren, die dasselbe machen wie wir“, so Lamb gegenüber MEEDIA.

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Trotzdem würde früher oder später eine Entscheidung über einen Launch fallen. Laut Peretti könnte es in Kürze soweit sein. Vielleicht nutzt er seine aktuelle Deutschlandreise – am heutigen Freitag sprach er auf der Konferenz Online Marketing Rockstars in Hamburg – auch, um das ein oder andere Bewerbergespräch zu führen. „Was wir brauchen ist jemand mit Unternehmergeist, der das Internet versteht, ein Gespür für gute Inhalte hat und eine Vision mitbringt.“ Wo sich BuzzFeed in Deutschland niederlassen wird, steht offenbar schon fest. „Wir versuchen gerade herauszufinden, was zum Beispiel für einen Berliner Standort funktionieren würde“, so Peretti. Aber das ist ja nun keine Überraschung.

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