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Studie zu Job-Affären: In Europa hui, in den USA pfui

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© Fotolia Der Chef muss es ja nicht gleich übertreiben mit der Anerkennung

Berufliches und privates Glück: Das sind für die meisten Arbeitnehmer getrennte Welten, wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat. Eine Umfrage des Karriereportals Monster in sieben Ländern hat ergeben, dass 54 Prozent der Amerikaner niemals auf die Idee kommen würden, ihre Kollegen oder den eigenen Chef zu daten. Ganz anders die Europäer.

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39 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass eine Affäre am Arbeitsplatz ihrer Karriere nachhaltig schaden könnte. Immerhin 15 Prozent erklären, sich auf eine Liaison am Arbeitsplatz nicht einzulassen, auch wenn sie keine Konsequenzen fürchten. Große Unterschiede gibt es zwischen den USA und Europa: Während 52 Prozent der amerikanischen Arbeitnehmer niemals eine Liebelei mit einem Kollegen oder Vorgesetzten anfangen würden, sind es in Europa nur 24 Prozent.

Dass Europäer, und vor allem die Deutschen, einem Flirt im Job durchaus nicht abgeneigt sind, das belegte auch schon eine Umfrage von kalaydo.de unter 1.100 Befragten. Wie das Unternehmen mitteilte, hätten rund 60 Prozent geäußert, schon einmal eine Beziehung zu einer Kollegin oder einem Kollegen gehabt zu haben.

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Weitere knapp 20 Prozent der (nicht repräsentativ) Befragten könnten sich eine Affäre zumindest gut vorstellen. Auf wen die Wahl fällt, ist dabei oft kein Zufall: Ein Viertel der fest Liierten hat sich den Nachbarn oder die Nachbarin im Büro „ausgeguckt“, heißt es dazu. 15 Prozent seien bei einer Firmenfeier fündig geworden.

Angesichts verbreiteter Regeln wie „Never in the Company“ ganz erstaunlich: Nur jeder Zehnte der Befragten sowie der Chefs erklärten, solchen Beziehungen kritisch gegenüber zu stehen. Allerdings gelte die Zustimmung nicht uneingeschränkt. Jeder Vierte Kollege und jeder dritte Vorgesetzte gab an, solche Partnerschaften zwar zu tolerieren, aber nicht gern zu sehen.

(via)

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