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„Sei kein Glasshole“: Google gibt Glass-Guideline heraus

Google Glass: Eine Brille für (fast) jede Lebenssituation
Google Glass: Eine Brille für (fast) jede Lebenssituation

Es ist still um Google Glass geworden. Der Verkaufsstart für den Endverbraucher? Weiter unklar. Unterdessen hat sich der wertvollste Internetkonzern der Welt schon mal daran gemacht, eine kleine Gebrauchsanweisung für Nutzer der ersten Stunde zusammenzustellen, die ungewohnt defensiv klingt.

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Es gab diesen Moment auf der Entwicklerkonferenz i/o im vergangenen Mai, als Google CEO Larry Page Robert Scoble halb scherzend, aber doch ernst gemeint auf der Bühne erklärte: „Mir hat nicht gefallen, was ich da gesehen habe“. Gemeint war ein Bild, das eine Woche zuvor in den sozialen Medien viral ging: Ein stämmiger Mann unter der Dusche mit klatschnassen Haaren, weit aufgerissenem Mund und einem schelmischen Grinsen.

Hier fing das Problem an: Niemand möchte aussehen wie der Mann unter Dusche, der einen wie ein Freak mit seiner Datenbrille anglotzte. Niemand möchte dieser Mann sein – und niemand möchte ihn zum Freund haben. Der Google Glass-Träger der ersten Stunde sieht aus wie ein schräger Vogel. Wie ein „Glasshole“.

Google Glass-Träger, nehmt Rücksicht
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Um der Freak-Schiene, auf der die ausgewählten Glass-Tester immer noch wandeln, zu entkommen, hat der nun wieder nach ExxonMobil drittwertvollste Konzern der Welt  einen kleinen Leitfaden verfasst, was man tun und was besser lassen sollte.

Gut würde sich die Datenbrille nach Googles eigener Einschätzung dazu eignen, die Welt zu erkunden und dabei vom den Sprachsteuerung zu profitieren, dank der man beide Hände frei habe.

Allerdings warnt Google selbst, sei Glass für eine ganze Menge Dinge nicht gemacht worden: Zum Lesen längerer Literatur oder etwa für Extremsport. Ebenfalls legt der Internetgigant Trägern nahe, auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen und nicht wie ein Freak in der Ecke zu stehen, keine romantischen Dinner zu stören und überhaupt nachsichtig auf seine Mitmenschen zu reagieren. Klingt logisch. Allein: Musste Apple beim iPhone einen solchen Beipackzettel beilegen?

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