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Presserat: Mehr Online- als Print-Beschwerden

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In Berlin hat der Presserat eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. So beschwerten sich im Jahr 2013 genau 1.347 Leser. Die Medienwächter erreichten dabei mehr Beschwerden gegen Online-Texte (59 Prozent) als gegen Print-Berichterstattungen (36 Prozent).

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Die Anzahl der Beschwerden ist damit leicht rückläufig. Im Jahr 2012 waren es noch 1.500 gewesen. 2011 dagegen nur 1.323 Beschwerden. „Auffallend ist, dass es im Jahr 2013 mit 129 Beschwerden weniger Sammelbeschwerden gab als in den Vorjahren (Loveparade- Berichterstattung mit 240 Beschwerden, Papst-Cover der Titanic mit 180 Beschwerden)“, erklärt der Presserat. Die bekannteste Sammelbeschwerde im vergangenen Jahr war die gerügte Print-Kolumne in der taz zur Wahl des Papstes.

Obwohl die reine Zahl der Beschwerden zurückging, verzeichneten die Rügen eine klare Steigerung. Im vergangenen Jahr sprachen die beiden Kammern des Presserates insgesamt 31 Rügen aus. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 22.

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Insgesamt sprachen die Berliner 28 öffentliche Rügen aus, 3 nicht-öffentliche, 51 Missbilligungen, 77 Hinweise und 32 begründete Beschwerden, bei denen allerdings auf eine Maßnahme verzichtet wurde.

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