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Line, Tinder, Waze und Co.: Diese Apps müssen Sie kennen

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Im olympischen Dorf wird "getindert", im Silicon Valley sorgt "Secret" für Wirbel und "Line" greift Whatsapp an. Neben tausenden Apps, die schon kurz nach dem Release in den Untiefen der Appstores verschwinden, befeuern einige wenige einen Hype und haben das Zeug zum Hit. MEEDIA stellt Ihnen fünf Apps vor, über die die Branche gerade spricht.

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lineLine

Der kostenlose Messenger „Line“ wird derzeit als „Whatsapp“-Alternative gehandelt. Denn obwohl die unangefochtete Nummer eins weiterhin sehr beliebt ist unter Nutzern, kritisieren Experten mangelnde Sicherheit. „Line“ ermöglicht neben Textnachrichten auch Telefonate und Videochat. Darüber hinaus will die App mit über 5.000 Emoticons punkten, die zur Auswahl stehen. Im Gegensatz zu Whatsapp ist der Dienst nicht nur an Smartphones gebunden, sondern ist neben Android und iOS auch für Windows und OS X erhältlich. Mit mehr Funktionen als der Platzhirsch kann „Line“ dem Vorbild „Whatsapp“ ganz schön gefährlich werden.

tinderTinder

In Sachen Dating ist „Tinder“ derzeit das ganz heiße Ding. Sogar im olympischen Sotschi wird “getindert”. Der russische Snowboarder Alexey Sobolev machte es vor und schrieb seine Telefonnummer kurzerhand auf seinen Helm. Tausende Bilder von weiblichen Fans und Kontaktanfragen auf Tinder ließen sein Smartphone kurzerhand abstürzen. Dabei verzichtet die App auf einen browserbasierten Zugang. Im mobilen Zeitalter funktioniert Dating über Smartphones. Nutzer bekommen Singles in der Nähe angezeigt. Bekunden beide gegenseitiges Interesse, macht „Tinder“ sie bekannt. Nach eigenen Angaben loggen sich die Nutzer bis zu sechsmal täglich ein, um über neue potenzielle Bekanntschaften auf dem Laufenden zu bleiben – Tendenz steigend.

wazeWaze
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Die Navi-App „Waze“ nutzt die Macht seiner Community. Während andere Navi-Anbieter wie TomTom oder Navigon Daten zum Verkehrsfluss zentral verwalten, lässt „Waze“ die Nutzer sich gegenseitig vor Staus und Blitzern warnen. Im Gegensatz zu computergesteuerten Systemen geben Nutzer zusätzlich den Grund für eine Baustelle oder eine Straßensperrung ein. Das war Google 1,1 Milliarde Dollar für den Kauf des israelischen Start-ups wert. Das Geld will das Unternehmen in den Ausbau des deutschen Services nutzen. Schon 700.000 sind hierzulande registriert. Noch hat das Unternehmen, das von Israel ins kalifornische Silicon Valley gezogen ist, aber die kritische Masse nicht erreicht. Denn während der Nutzung sammelt „Waze“ Bewegungsdaten der angeschlossenen Smartphones. So kann der Dienst wiederum messen, wo der Verkehr stockt und wo er flüssig läuft. Damit die App ein flächendeckendes Bild des Verkehrs in Deutschland zeichnen kann, fehlen aber noch Nutzer.

reporterReporter

Selbstvermessung liegt voll im Trend. Wearables wie das Jawbone UP, das Fitbit Flex oder das Nike Fuelband tracken gelaufene Kilometer, die Tiefe unseres Schlafes und lassen ihre Träger ihre Essgewohnheiten bis in kleinste Detail protokollieren. Ähnlich funktioniert Reporter, allerdings hört die App nicht bei der Erfassung der Bewegungen auf. Vorerst nur auf dem iPhone greift die Anwendung auch auf Wetterdaten, den Fotostream der Nutzer und sogar das Mikrofon des Smartphones zu. Mehrmals am Tag stellt “Reporter” dem Nutzer Fragen zu seiner Aktivität, mit wem er sich im Raum befindet, ob er arbeitet und wie er sich dabei fühlt. Daraus sollen sich im Laufe der Zeit Antworten auf Fragen finden lassen, die Fitness-Gadgets gar nicht beantworten können. Etwa darauf, ob Sie sich mit Blick auf einen längeren Zeitraum wohlfühlen und mit wem Sie etwa die meiste Zeit verbringen. Die gewonnenen Daten werden nur lokal abgespeichert und lassen sich auf Wunsch in die Dropbox-Cloud hochladen oder als CSV-Datei exportieren.

secretSecret

Für reichlich Aufregung im Silicon Valley sorgt dieser Tage die App “Secret”, über die Nutzer Geheimnisse mit anderen anonymisiert teilen können. Das Problem mit der Anonymität: Der Urheber eines Geheimnisses lässt sich nicht mehr ausmachen. So berichtet ein Nutzer, dass er angeblich für Evernote arbeiten würde und der Dienst sich kurz vor dem Verkauf befände. CEO Phil Libin musste die vermeintliche News kurzerhand dementieren. Lug und Trug? So hatten sich die Macher das mit dem geschlossenen Netzwerk nicht vorgestellt. Ganz im Gegenteil: Durch die Anonymität verspricht sich das Team hinter “Secret” mehr “Authentizität, Empathie und Selbsterkenntnis”. Ob die App floppt oder ein Riesenerfolg wird, lässt sich aktuell nicht beantworten. Spannend ist das Spiel mit der Anonymität allemal.

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