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„Fruit or some Song?“ – Huawei veräppelt Apple und Samsung

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Die Nummer drei der Branche will es offenbar wissen: Huawei, größter chinesischer Mobilfunker, hat sich in den kommenden Jahren einiges vorgenommen – nicht weniger als den Angriff auf die Platzhirsche. Worauf sich Samsung und Apple demnächst einstellen können, haben die Chinesen schon mal mit dem Einstimmungsvideo zum Mobile World Congress deutlich gemacht – sie versprechen mehr Leistung zum mutmaßlich kleineren Preis.

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Mit der Kunst der kommunikativen Kriegsführung ist es so eine Sache. Samsung scheut nicht vor der direkten Konfrontation zurück und attackiert seine Rivalen gerne frontal. Apple dagegen schaut nur auf sich selbst und ignoriert die Konkurrenz. Und Huawei, inzwischen die Nummer drei Branche? Versucht es eher mit subtilen Nadelstichen.

Im Einminüter „Unlock the Possiblities“ – zu deutsch: „setze die Möglichkeiten frei“ – führt der 26 Jahre alte chinesische Technologiekonzern die Schwachstellen der Konkurrenz vor, ohne sie zu nennen. Ein iPhone-ähnliches Gerät kündigt mit einer unverkennbar an Siri erinnernden Computerstimme an, welche „erstaunlichen“ Dinge, denn auf dem nächste Woche beginnenden Mobile World Congress zu erwarten seien.

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Huawei neckt Apple und Samsung: „Fruit or some Song“

Die Leistungsschau in Barcelona gilt als eines der wichtigsten Branchentreffen der Mobilfunkindustrie, dem Apple traditionell fernbleibt. Entsprechend positionieren sich Samsung und Huawei für die kommenden Monate. Huawei lockt mit gleich zwei neuen Tablets (eines davon ist mit mutmaßlich 7 Millimetern ultraflach) und einem neuen Smartphone (vermutlich dem Ascend P7), die die Argumente auf ihrer Seite haben.

Der Akku hält länger, und die Frontkamera für die Selfie-Generation ist schärfer. „Fruit or some Song?“ neckt der Spot zum Ende. „No they are Huawei“, stellen die Chinesen fast zurückhaltend fest. Frontalangriff geht anders. Er kommt beim chinesischen Traditionskonzern später mit der aggressiven Bepreisung daher.

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