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Spiegel-Chef Büchner will Frauen fördern

Spiegel Chefredakteur Wolfgang Büchner trifft auf ProQuote-Frauen Lisa Ortgies und Birte Siedenburg
Spiegel Chefredakteur Wolfgang Büchner trifft auf ProQuote-Frauen Lisa Ortgies und Birte Siedenburg

In Worten hat Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner gleich Taten folgen lassen. In der vergangenen Woche hatte er sich noch mit ProQuote getroffen. Gegenüber der Interessen-Vertreterinnen erklärte der Blattmacher: „Ich halte jede Verteilung von Führungspositionen in der Gesellschaft und damit auch in Redaktionen, die anders ist als 50 zu 50, für unnatürlich“.

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Zudem bekannte der Hamburger: „Um dieses Gleichgewicht zu erreichen, würde ich bei absolut gleicher Qualifikation jederzeit die Frau vorziehen.“

Die Realität beim Nachrichtenmagazin sieht allerdings noch immer so aus, dass beim Print-Spiegel der Anteil der Redakteurinnen lediglich bei 26,2 Prozent liegt. Weiter rechnete ProQuote aus, dass immerhin 31,4 Prozent der journalistischen Leitungsposten – die meisten allerdings noch als Stellvertreterinnen von Ressortleitern, von Frauen besetzt sind.

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Büchner glaubt daran, dass Frauen auch die Themenfindung sowie das Diskussionsklima verbessern würden. „Konferenzen dürfen keine Testosteron-Clubs sein, man muss auch mal auf unfertigen Gedanken herumkauen können.“ Allerdings: „Das Zugreifen und hier schreien ist bei Frauen seltener.“

Am heutigen Montag wurde dann bekannt, dass Büchner die bisherige Panorama-Ressortleiterin Barbara Hans zur Vize-Chefin bei Spiegel Online ernannt hat.

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