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Bitcoin-Crash: 80 Prozent in zwei Wochen weg

ulifunke.com / bitcoin.de

Epischer Kurseinbruch in Mt. Gox: Der Wert der virtuellen Webwährung Bitcoin ist in den freien Fall übergegangen und hat allein seit dem Wochenende die Hälfte des Wertes eingebüßt. Seit Montagsbeginn sind enorme 80 Prozent an Wert verloren gegangen. Auslöser des jüngsten Einbruches waren technische Probleme und eine Abhebungssperre.

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Bill Fleckenstein arbeitet weiter an seiner Legende. „Jeder, der investiert ist, wird sein Geld verlieren. Der Bitcoin ist ein moderner Kettenbrief. Selbst die schlechteste Währung hat ein steuerliches Stützungssystem einer Regierung dahinter“, erklärte der legendäre US-Vermögensverwalter Anfang Dezember. Das war bei Kursen um 1000 Dollar.

Wer auf Fleckenstein gehört hätte, hätte viel Geld sparen können. Die virtuelle Webwährung befindet sich seit einigen Wochen tatsächlich im freien Fall. Von 800 Dollar zu Jahresbeginn bzw. 1000 Dollar Mitte Januar waren gestern gerade 220 Dollar übrig – zumindest, wenn man über den umsatzstärksten Handelsplatz Mt. Gox seine Orders platzierte.

Schwarzer Februar:  Gestoppte Orders und „Malleability Bug“ führen zu Crash

Der befindet sich nämlich schwer unter Druck. In den vergangenen zwei Wochen kamen immer neue Hiobsbotschaften von der einst wichtigsten Bitcoin-Börse. Aufgrund von technischen Problemen wären Orders nicht ausgeführt worden, hieß es zunächst. Im Anschluss war es Kunden nicht mehr möglich, Abhebungen zu tätigen – Transaktionen im Wert von 70.000 Bitcoins (seinerzeit knapp 40 Millionen Euro) wurden gestoppt. 

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Entsprechend panikartig war die Reaktion im Anschluss: Der Bitcoin fiel Anfang Februar binnen weniger Tage von 900 auf 650 Dollar. Dann folgte der zweite große Vertrauensverlust, der deutlich schwerer wog: Mt. Gox musste einen Softwarefehler  („Malleability Bug“) eingestehen, durch den Transaktionen manipuliert werden konnten – Hacker attackierten den Handelsplatz.

Crash mit Ansage

Die zweite große Verkaufswelle ließ den Kurs der virtuellen Webwährung noch rasanter einbrechen: Bis auf ganze 220 Dollar stürzte der Kurs ab. Bei 1242 Dollar hatte der Bitcoin noch Ende November notiert – nun sind ganze 1000 Dollar oder  82 Prozent abhanden gekommen. Es war ein Crash mit Ansage. 

Trostpflaster für einige Bitcoin-Besitzer: An anderen Handelsplätzen, wie BitStamp oder BTC-E, die nicht vom Hackerangriff betroffen waren, wurden noch Notierungen über 600 Dollar festgestellt.

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