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ManagerMagazin: Zalando plant Börsengang noch 2014

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Nach einem Bericht des ManagerMagazin soll der Versandhändler Zalando noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Im Rennen um den Auftrag seien Goldman Sachs, Morgen Stanley und JP Morgan Chase. Laut MM hat die E-Commerce-Plattform im vergangenen Jahr 80 Millionen Euro Verlust geschrieben.

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Gegenüber MEEDIA wollte ein Sprecher von Rocket Internet den Bericht des Wirtschaftsmagazins nicht kommentieren. Rocket ist Ausgangspunkt der Startup-Gründungen der Samwer-Brüder. An Zalando halten die Unternehmer 17 Prozent über ihre Investmentfirma, den Hauptanteil hält der schwedische Konzern Kinnevig.

Wo der Börsengang über die Bühne gehen soll, sei laut MM noch nicht beschlossen – infrage kämen demnach New York und Frankfurt. „Im Extremfall“, schreibt Astrid Mayer, sei ein IPO zum Ende des zweiten Quartals denkbar. Das wäre zumindest ehrgeizig. Doch dass die Samwers schnell handeln können, ist keine News.

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Die Risiken eines Börsengangs nennt die MM-Autorin auch – das Wachstum des weiterhin defizitären Online-Schuhhändlers verlangsamt sich offenbar. Im Plan hätten 2 Milliarden US-Dollar Umsatz für 2013 gestanden, geworden seien es nur 1,7 Milliarden. Alles unbestätigt, wohlgemerkt. Weitere IPO-Kandidaten aus dem Rocket-Reich sollen Dafiti aus Brasilien und Lamoda aus Russland sein. Beide sind wie Zalando E-Commerce-Plattformen für Schuhe und Mode.

 

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