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Homophobiker Matussek – einmal Shitstorm frei Haus!

Matthias Matussek sorgte am Dienstag für einen Eklat bei der Redaktionskonferenz der Welt
Matthias Matussek sorgte am Dienstag für einen Eklat bei der Redaktionskonferenz der Welt Foto: www.matthias-matussek.de

Ach Gottchen, der Matussek. Da hat er mitbekommen, dass es gerade eine kleine Debatte rund um die jüngste Sendung “Menschen bei Maischberger” und Homophobie gibt und muss sich als alter Krawallhansel natürlich dranhängen. Und wie macht man das lehrbuchmäßig? Indem man die politisch unkorrekte Meinung raushaut, man selbst sei homophob und das sei „auch gut so“. Matussek bettelt geradezu um den dazugehörigen Shitstorm. Und er bekommt ihn zuverlässig geliefert.

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“Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.” So steht es in Matusseks Text obendrüber. Provokation mit der Brechstange. Nicht bloß, dass er sich mit seinen üblichen reaktionären Standard-Argumenten aufmunitioniert hat – jetzt packt er auch gleich noch den Antisemitismus oben drauf.

Schaut her, scheint Matussek zu rufen, ich bin politisch furchtbar unkorrekt und gegen den Mainstream-Strich gebürstet. Ein echter Kerl. Eben noch Ex-Kollegen beleidigt, jetzt schon als Meinungs-Söldner bei der Welt die Büchse gespannt und den Schnellschuss abgefeuert. Matussek liefert und er bekommt geliefert – den bestellten Shitstorm nämlich. Karin Göring-Eckardt, Stefan Niggemeier, Spiegel-Mann Markus Grill und viele, viele andere tun Matussek den Gefallen, sein wirres Geschreibsel zu geißeln. Sogar einen eigenen Tumblr-Blog hat er nun bekommen. Glückwunsch!

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Matussek braucht das offenbar, um auf Touren zu bleiben. Die ständige Provokation und der Gegenwind sind für einen wie ihn wohl Kick und Selbstbestätigung. Je mehr man ihn beschimpft, desto mehr fühlt er sich im Recht. Die Heiße-Luft-Maschine Matussek nährt sich an den negativen Vibrations. Für ihn ist das pure, konzentrierte Shitstorm-Energie. Bisschen eklig halt. Aber, hey! Es funktioniert ja.

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