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„Fuck the ARD“ – Kachelmanns bittere General-Abrechnung

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Der SWR hat Jörg Kachelmann eingeladen, an der Talkshow "Nachtcafé" teilzunehmen. Thema: "Gesellschaftsspiel Klatsch". Keine gute Idee. Denn Wetterexperte Kachelmann machte die Einladung öffentlich und nutzt sie zu einer Generalabrechnung mit der ARD im Allgemeinen und ihren Chefs im Besonderen. Er kritisiert scharf, dass sich die ARD während des Vergewaltigungsprozesses gegen ihn an der medialen Vorverurteilung beteiligt habe. Seine Antwort an den SWR gipfelt in den Worten "Fuck the ARD".

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Kachelmann schreibt in seinem Blog: „Der SWR hat in seiner Berichterstattung wie fast alle Medien erst vor-, nach dem Urteil nachverurteilend die Zeit während und nach Mannheim begleitet. Sie (der Sender) haben von Anfang an klar für die Lügnerin und Falschbeschuldigerin Dinkel Partei ergriffen. Vor diesem Hintergrund ist es zynisch, wenn dieser Sender mich zu einer Sendung einlädt, die sich fragt, ‚wo Grenzen überschritten und Menschen verletzt‘ werden. Sie bezeichnen Klatsch als Gesellschaftsspiel. Es ist kein Spiel.“

Er beschreibt ausführlich welche negativen Auswirkungen die Berichterstattung hatten und haben. Er werde „bis zu seinem letzten Atemzug“ dafür kämpfen, dass Kommentare wie, es handle sich um einen „Freispruch zweiter Klasse“, aus der Welt geschafft werden. Kachelmann wurde vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Kachelmann kritisiert auch, dass die ARD „nach 18 Jahren des Arbeitens“ nicht hinbekommen habe, sich bei ihm zu entschuldigen. Und weiter: „Manche Menschen denken: Welcher Arbeitgeber würde einen langjährigen Mitarbeiter fallenlassen, wenn da nichts dran wäre. Das ist zwar eine falsche Kombination, denn die Menschen kennen nicht wie ich die Voraussetzungen, die man haben muss, um in der ARD nach ganz oben zu kommen: Feigheit, Mittelmässigkeit, Verschlagenheit und eine sabbernde Lust, auch irgendwie zu den Grossen dazuzugehören, können nicht schaden – das heutige Programm der Mut- und Lustlosigkeit ist ein treues Abbild. Damit zusammenwächst, was zusammengehört, sind Bild und Bunte dabei, wenn Jauch einen Weinberg hat, Pilawa in Afrika ist und Hofer einen Käfer hat.“

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An Deutlichkeit lässt Kachelmanns Einlassung jedenfalls nicht zu wünschen übrig: „Bis ans Ende aller Tage. Ich will von der ARD und ihren angeschlossenen Seifensendern nichts mehr hören, nie mehr.“ Am Ende zitiert er schließlich „eine amerikanische Diplomatin“ leicht abgewandelt: „Fuck the ARD“. Eine Anspielung auf die Affäre rund um die US-Diplomatin Victoria Nuland, deren Ausspruch „Fuck the EU“ aufgezeichnet und übers Internet verbreitet wurde.

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