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DJV kritisiert „hässliche Seite“ des FR-Geschäftsmodells

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Es war eine Überraschung, als der Spiegel am Wochenende berichtete, dass die Frankfurter Rundschau im Jahr 2013 Gewinn im höheren sechsstelligen Bereich erwirtschaftet hätte. Dem entgegnet nun der Vorsitzende des DJV-Hessen, Hans U. Heuser, dass dieses Plus auch eine „hässliche Seite“ haben.

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„Zur Wahrheit an diesem neuen Geschäftsmodell“, kritisiert Heuser, „gehört aber auch, dass von den 88 Redakteurinnen und Redakteuren, die die Seiten der FR täglich füllen, 53 bei der Pressedienst Frankfurt GmbH (PDF), einer ehemaligen Leiharbeitsfirma, angestellt sind und weit unter dem Tarifvertrag Tageszeitungen entlohnt werden. Das führt zu Gehaltsunterschieden im Vergleich zu ihren 35 bei der Frankfurter Rundschau angestellten Kolleginnen und Kollegen von nicht selten über 1.000 Euro monatlich, und dies bei gleicher Arbeit und Qualifikation.“

Durch die Insolvenz der Druck- und Verlagshaus GmbH haben die meisten der einst 450 Beschäftigten ihre Arbeit verloren. Heute arbeiten – laut DJV – 35 Redakteurinnen und Redakteure in der „Stammredaktion“ der FR, wobei die 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PDF überwiegend das Lokale liefern.

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