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Schnäppchenportal Gilt Groupe bereitet offenbar Börsengang vor

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Die nächste Reihe an IPO-Kandidaten formiert sich. Seit Twitter Ende vergangenen Jahres furios an der Wall Street debütierte, scheint jungen Internet-Unternehmen an der Wall Street wieder die Tür offen zu stehen. Noch ist nicht klar, welches hochgewettete Start-up als nächstes den Sprung aufs glatte Börsenparkett wagt. In die Vorbereitungsphase geht nun offiziell das Designer-Schnäppchenportal Gilt Groupe: Wie das Techportal re/code berichtet, wird ein IPO unter Führung von Goldman Sachs im dritten Quartal angestrebt. 


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Unbemerkt lassen sich oft die besten Erfolgsstories schreiben. Als Zulily, ein Schnäppchenportal, das kurzfristige Deals für Kinder- und Baby-Sachen anbietet, Mitte November an die Wall Street strebte, sah es nach einem günstigen Zeitpunkt aus – Zulily war der Trittbrettfahrer, der den Windschatten ausnutzte, den der 140-Zeichen-Dienst Twitter bot.

Auf einen Börsenwert von enormen 5 Milliarden Dollar schoss der Markenwaren-Anbieter für die lieben Kleinen, dabei operierte das drei Jahre junge Unternehmen am Rande der Profitabilität. Börsenwert zehn Wochen später: Immer noch 5 Milliarden Dollar. Social Commerce hat also offenbar auch nach dem zunächst schweren Börsenabsturz von Groupon an der Wall Street seine Fans.

IPO-Vorbereitung: „Das Unternehmen ist in guter Verfassung, der Markt ist in guter Verfassung“

Darauf baut nun auch einer der Pioniere des Web 2.0-Zeitalters – die bereits 2007 gegründete Gilt Groupe. Das New Yorker Internet-Unternehmen will es unter seiner neuen Vorstandschefin Michelle Peluso, zuvor Marketingvorstand der Citigroup, wissen. Wie das Techportal re/code berichtet, laufen die Vorbereitungen für einen Börsengang im zweiten Halbjahr offenbar auf Hochtouren.     

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„Das Unternehmen ist in guter Verfassung, und der Markt ist in guter Verfassung. Das passiert nicht sehr oft,“ wird eine mit dem Vorgang vertraute Person zitiert. Bedeutet: Die Geschäftsentwicklung stimmt, das Marktumfeld auch (noch).

Hartes Spielfeld Social Commerce: Auch Groupon und Fab müssen kämpfen

Wie gut geht es Gilt nun? Nach Angaben von re/code kam der Anbieter von Schnäppchenanbieter von Designerkleidung 2012 bereits auf Umsätze von 550 Millionen Dollar; wie hoch sie dieses Jahr ausfallen sollen, ist ebenso unklar wie die Profitabilität. 

Wie umkämpft das Geschäftsfeld des Social Commerce allerdings ist, musste nicht nur Groupon in seinem ersten Jahr an der Börse erfahren, in dem der Internet-Überflieger um 90 Prozent abstürzte – auch der hochgewettete Online-Design-Shop Fab entwickelte sich zuletzt, wie hinreichend dokumentiert, nicht so wie erwartet.

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