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Funke macht Berlin zu seiner Digital-Hauptstadt

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Web-Hauptstadt Berlin: Die Funke Mediengruppe entscheidet sich gegen den Stammsitz Essen und bündelt in Berlin alle digitalen Aktivitäten des Verlages. In unmittelbarer Nähe zur Berliner Morgenpost am Kudamm soll ein neues digitales Entwicklungs- und Servicezentrum entstehen, das alle journalistischen Digital-Produkte des Unternehmens bündelt und vorantreibt.

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Ab März soll die neue Unit unter der Leitung von Stephan Thurm bereits ihren Betrieb aufnehmen. In der Hauptstadt wollen die Essener ihr Digitalgeschäft auf zwei Säulen konzentrieren: Das Überführung des Kerngeschäfts in die digitale Welt und der Aufbau neuer Geschäftsfelder. „Berlin ist digitales Kraftzentrum. Hier tummeln sich Talente, hier ist der wichtigste Marktplatz für digitale Ideen. Deshalb bauen wir von hier aus eine Plattform für Innovationen auf, setzen die besten Ideen um und stellen sie der gesamten Gruppe zur Verfügung. Dabei orientieren wir uns konsequent an internationalen Benchmarks“, erklärt Thurm.

Allerdings wird nicht die gesamte bisherige Digital-Power aus dem Ruhrgebiet nach Berlin ziehen. Auch in Essen wird weiterhin eine entsprechende Abteilung verortet sein. Denn neben der Zentralisierung in der Web-Hauptstadt sollen am Kudamm nicht ausschließlich identische Produkte für alle Unternehmensstandorte, Titel und Marken entstehen. „Die Anforderungen, die unsere verschiedenen Medien an digitale Produkte und Lösungen stellen, sind unterschiedlich. Aber wir möchten Kräfte bündeln, um schneller voran zu kommen und Ressourcen optimal zu nutzen“, so Thurm.

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Bis auf die Tageszeitungen Hamburger Abendblatt, der Berliner Morgenpost und der WAZ (derWesten.de), haben fast alle Funke-Titel im Web einen gehörigen Nachholbedarf und auch für die bereits digital etablierten Medianmarken ist der Transformationsprozess noch lange nicht abgeschlossen. „Wir setzen auf Print, Digital und deren intelligente Verzahnung. Funke Digital wird von Berlin aus der Motor der digitalen Entwicklung der Funke Mediengruppe sein“, sagt Geschäftsführer Thomas Ziegler. „Wir schaffen damit gute Voraussetzungen für die Integration der Axel Springer-Titel und gehen einen weiteren Schritt in Richtung führendes nationales Medienhaus.“

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