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ADAC soll Rangfolge der „Lieblingsautos“ manipuliert haben

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Der Skandal um die Stimmenmanipulationen bei der ADAC Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" wird immer größer. Dass der Auto-Club die Zahl der abgegebenen Stimmen massiv nach oben verändert hat, wurde bereits zugegeben. Jetzt berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass auch die Rangfolge der prämierten Autos verändert worden sei. Statt den VW Tiguan habe man beim ADAC den BMW 5er auf den fünften Platz gehievt.

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Laut Unterlagen, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, wäre BMW als deutscher Premium-Hersteller ohne die Schummelei nicht in der Top 5 der „Leserwahl“ der „Lieblingsautos der Deutschen“ vertreten gewesen. Sieger der Wahl war mit dem Golf  schon ein Volkswagen. Auch Mercedes war mit der A-Klasse in der Top-5-Liste vertreten, BMW tauchte mit dem 5er dummerweise erst auf Platz 7 auf. Also – so die Darstellung der SZ – schmissen die Verantwortlichen den TV Tiguan vom fünften Platz und hievten den BMW nach oben. Damit waren dann mit VW, Mercedes, Audi (auf Platz 2) und BMW alle deutschen Premium-Hersteller in der Topliste vertreten.

Hinweise auf ähnliche Manipulationen gebe es auch bei früheren Wahlen, schreibt die SZ. Die Süddeutsche Zeitung hatte mit ihren Enthüllungen über die Stimmenmanipulationen des ADAC bei der Wahl zum „Gelben Engel“ die Affäre rund um den Club ins Rollen gebracht. Der ADAC-Kommunikationschef und Chefredakteur der ADAC Motorwelt, Michael Ramstetter, hatte die Verantwortung übernommen und war zurückgetreten.

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Der ADAC hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte beauftrag die zurückliegenden Wahlen zum „Lieblingsauto der Deutschen“ zu überprüfen und will die Ergebnisse kommende Woche vorstellen. In der neuen Ausgabe der ADAC Motorwelt wird der ADAC-Präsident Peter Meyer interviewt, der versucht, die „Krise als Chance“ zu verkaufen.

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