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You Tube-Chefin Susan Wojcicki: Googles neue Marissa Mayer

Die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki
Die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki

Interessanter Mangementwechsel beim mit Abstand wertvollsten Internetkonzern der Welt, bei Google: Susan Wojcicki führt künftig die Geschäfte der boomenden Videoplattform YouTube. Der Personalie ist gleichermaßen eine Würdigung der verdienten Google-Managerin der ersten Tage als auch ein Statement für die Zukunft. Der Internet-Gigant meint es ernst mit der Video-Tochter, die einst für gerade mal 1,6 Milliarden übernommen wurde.

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Google hat einen neuen Star. Tatsächlich ist die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki  aber eine Veteranin der ersten Tage, von der man nur bislang wenig gehört hat. Die 45-Jährige, die als Mitarbeiterin #16 seit 1999 bei Google arbeitet, steigt öffentlichkeitswirksam zum neuen Gesicht des Internetriesen auf: Wojcicki leitet künftig die immer wichtigere Videoplattform YouTube, um deren Geschicke sich zuvor Salar Kamangar gekümmert hatte. 

Dass Wojcicki seit jeher eine der Schlüsselfiguren des drittwertvollsten Konzerns der Welt war, wird gern vergessen: Die Tochter eines Physikprofessors ist Googles Vizepräsidentin und war bisher verantwortlich für das 43 Milliarden Dollar große Werbegeschäft.

Karrieresprung: Wojcicki neue YouTube-Chefin

Doch Wojcicki, deren Schwester Anne seit 2007 mit Google-Gründer Sergey Brin verheiratet ist (das Paar lebt allerdings inzwischen getrennt), wollte mehr, heißt es in Branchenkreisen. Immer wieder wurde sie als potenzielle CEO-Kandidatin anderer Tech-Unternehmen gehandelt – nun macht Wojcicki  den großen Karrieresprung: Sie wird neue Chefin der boomenden Videoplattform YouTube.

Man kann den Schritt als Machtdemonstration der vierfachen Mutter verstehen, zumal der Job nicht zur Disposition stand. Für den bisherigen YouTube-Chef Salar Kamangar, der die 2006 für gerade mal 1,65 Milliarden Dollar zugekaufte Videoplattform seit 2010 leitete, muss eine neue Aufgabe im Unternehmen gefunden werden.

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„Gesunde Respektlosigkeit gegenüber dem Unmöglichen“

Offenkundig wollte Google nach Marissa Mayer nicht die zweite Vorzeigefrau aus den Gründungstagen verlieren und ebnete Wojcicki, der Google-Chef Larry Page in der New York Times unlängst eine „gesunde Respektlosigkeit gegenüber dem Unmöglichen“ attestierte, den Weg. 

Scherzend verkündete Wojcicki auf Twitter, sie werde von nun an viel mehr Videos während der Arbeit sehen können. Google unterstreicht mit der Top-Personalie die steigende Bedeutung der boomenden Videoplattform, die im vergangenen Jahr mutmaßlich zwischen 5 und 6 Milliarden Dollar erlöst haben dürfte.

Wojcicki, die in der Vergangenheit vor allem durch die Anekdote auffiel, den Google-Gründern 1998 zum Start die Garage vermietet zu haben, wird damit künftig, ob sie es will oder nicht, selbst zum Popstar – und automatisch zur Nachfolgerin Marissa Mayers im Googleplex.

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