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iWatch: Apples 17,5-Milliarden-Gelegenheit

Apple-CEO Tim Cook
Apple-CEO Tim Cook Muss an der Wall Street kämpfen

Die Gerüchte schießen inzwischen fast täglich hoch: Was kann die iWatch? Wann kommt sie endlich? Morgan Stanley stellt unterdessen die Frage, die Aktionären stellen würden: Was bringt die iWatch Apple unterm Strich? Ziemlich genau 10 Prozent mehr Umsatz im ersten Jahr.

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Es wird Zeit in Cupertino. Dass etwas passieren bei Apple muss, ist allerspätestens seit vergangenem Montag klar, als der wertvollste Konzern der Welt seine Geschäftsbilanz für das abgelaufene Weihnachtsquartal präsentierte. Erkenntnis: Das Wachstum geht zu Ende – die Produktpalette ist ausgereizt.

Mit Nachschub dürfte frühestens in einem halben Jahr zu rechnen sein, wenn Apple traditionell seine Bestseller runderneuert und in diesem Jahr endlich auch eine neue Kategorie hinzufügt – aller Wahrscheinlichkeit nach die iWatch. Angesichts des mutmaßlich deutlich geringeren Bepreisung als die Kassenschlager iPhone und iPad schien das Erlöspotenzial aber begrenzt.

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Morgan Stanley glaubt an größere Absätze als beim iPad

Welche Umsätze lassen sich mit der vermutlich 199 bis 299 teuren iWatch nun erzielen? Gigantische, glaubt Morgan Stanley-Analystin Katy Huberty. Ihre Prognose: Bereits im ersten Verkaufsjahr könnte Apple enorme 17,5 Milliarden Dollar mit der iWatch verbuchen! Sollte es Probleme in der Zulieferkette geben, wären immer noch 10 bis 14 Milliarden Dollar drin.

Zum Vergleich: Das wäre mehr als Apple mit dem iPad im ersten Jahr erlöst hatte – und sogar  der zweifache Jahresumsatz von Börsenüberflieger Facebook. Nach dem schweren Absturz in Folge der Quartalszahlen zeigte die Apple-Aktie gestern mit einem Plus von 1,5 Prozent auf die Morgan Stanley-Prognose zumindest wieder eine Reaktion.

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