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Spiegel punktet am Kiosk mit dem 1. Weltkrieg

Wolfgang Büchner
Wolfgang Büchner

Vor 100 Jahren brach der erste Weltkrieg aus - Grund für den Spiegel mit seiner Ausgabe 1/2014 auf "die unheimliche Aktualität des ersten Weltkriegs" hinzuweisen. Mitsamt einer passenden DVD war das Heft ein Kiosk-Erfolg, verkaufte sich dort so gut wie kein Spiegel seit 19 Wochen. Nicht so gut lief es im Cover-Check für Focus und stern.

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287.545 Einzelverkäufe weist die IVW für den Spiegel 1/2014 aus – über 30.000 mehr als in der Vorwoche. Nicht nur die Titelgeschichte, sondern auch die DVD-Beilage mit der Doku „Der Gefreite und sein General – Adolf Hitler und Erich Ludendorff“ dürfte dabei als Verkaufsargument Erfolg gehabt haben. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Spiegels liegt im Einzelverkauf derzeit bei 275.000, der 3-Monats-Durchschnitt bei 256.500 Exemplaren. Der letzte Spiegel, der sich besser verkaufte als die Nummer 1/2014 erschien im August 2013.

Unter dem Soll blieb hingegen der Focus: Nach dem Kiosk-Hit vor einer Woche, als mit der Doppel-Ausgabe 52/1 und dem Thema „Schlank ohne Stress“ passend zu Weihnachten 184.981 Exemplare im Einzelverkauf abgesetzt wurden, ging es nun, mit Heft 2/2014, deutlich bergab. 71.713 Leute griffen am Kiosk zu, der Unfall von Michael Schumacher, der mit der Zeile „Auf Leben und Tod“ auf dem Titel prangte, war also kein Kiosk-Bestseller-Thema. Der Focus blieb aber nicht nur klar unter der Vor-Nummer, er kam auch an seine Normalwerte nicht heran. So liegt der 12-Monats-Durchschnitt derzeit bei 85.000, der 3-Monats-Durchschnitt bei 81.000 Einzelverkäufen.

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Auch der stern 2/2014 blieb unter diesen Normalwerten: Für „55 Dinge, die Sie 2014 auf keinen Fall verpassen sollten“ – Titelzeile „Das wird Ihr Jahr!“ interessierten sich am Kiosk 216.236 Leute und damit weniger als in den vergangenen drei Monaten (222.000) und weniger als in den vergangenen drei Monaten (241.500). Der Jahresrückblick in Ausgabe 1/2014 – der allerdings auch zehn Tage lang am Kiosk lag – fand rund 25.000 Abnehmer mehr als die „55 Dinge“.

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